Neumarkt-St.Veit Recht unterhaltlich verlief für rund zwei Dutzend Hörer die Autorenlesung des Schriftstellers Sebastian Beck in der Stadtbücherei Neumarkt-St. Veit.
Der Autor erzählte aus seiner eigenen Jugend in den 80er-Jahren, was er und wie er die Zeit erlebt hat. Dazu erklärte er eingangs dem Publikum, woher er die Inspirationen zu seiner fiktiven Geschichte „Vinz solo“ nahm.
Er las im Dialekt, und er trug aus seinem Buch markante und lustige Szenen vor. Er tat das sehr lebendig, wodurch er im Publikum immer wieder Heiterkeit erregte. In seinem recht autobiografischen Buch ging es mal um ein Rockkonzert, mal um eine Beichte, mal um dieses und jenes. Der Autor spannte einen weiten Bogen mit den ausgewählten Passagen. Und immer wurde das Spannungsfeld deutlich, in dem sich sein Held befand. Die insgesamt gemütliche Atmosphäre unterstütze wieder recht gemütlich Johannes Schmidt mit seinem Sohn als Duo mit Ziach und Kontrabass. Die beiden glänzten mit bairischen Liedern und Landlern. Gerne beantwortete Beck Fragen der Zuhörer und signierte auf Wunsch seine Bücher. nz