Mettenheim – Als erfreuliche Tatsache ist es zu werten, dass mehr als 40 von insgesamt 130 Mitgliedern der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) sich zur Jahreshauptversammlung in Geblers Restaurant beim Kreuzer-Wirt trafen. Doch gerade angesichts der allgemeinen Weltlage, entsprach die Veranstaltung dem Auftrag des Vereins, das ehrende Gedenken an die vermissten, verstorbenen, gefallenen Soldaten wachzuhalten und sich für Frieden und Freiheit einzusetzen.
Nachdem Hans Schneider, der Erste Vorsitzende der KSK Mettenheim, die Versammelten herzlich begrüßt hatte, wurde der im Berichtszeitraum verstorbenen drei Kameraden gedacht – Franz Gamperl, Alfons Hausberger und des langjährigen Kanoniers Josef Frauendienst.
Vereinschef Hans Schneider erinnerte an verschiedene sportliche Wettkämpfe im Vereinsjahr, die sich vom Stockschießen über das Kreispokalschießen in Flossing bis hin zum Mettenheimer Bürgerschießen erstreckten. Ähnliche Aktivitäten kündigte der Vereinsfunktionär für das laufende Jahr an, aber auch die Ausrichtung der traditionellen Sonnenwendfeier am 6. Juli 2024, die inzwischen gemeinsam mit der Landjugend gestemmt wird. Darüber hinaus gehört die Gestaltung des Volkstrauertages, eines eigenen Beitrags zum Mettenheimer Kappenabend sowie die Teilnahme an Veranstaltungen anderer Ortsvereine und der Kirche zum Vereinsleben. Zu einem Höhepunkt innerhalb des Vereinsjahres soll der Ausflug zum Lern- und Erinnerungsort Obersalzberg werden, der gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden der KSK Gumattenkirchen stattfindet.
Als nächster Tagesordnungspunkt standen „Ehrungen“ langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Anton Hartinger und Max Mooshuber geehrt. 50 Jahre Mitgliedschaft feierten Josef Gründl, Rudi Kapser senior, Georg Stadler, Dieter Veit, Hans Biermeier, Matthias Größl, Johann Hartinger, Karl Kurzeder und Franz Rettenwander. Vier Jahrzehnte Vereinszugehörigkeit wurden jeweils mit Urkunde und Abzeichen belohnt für Hans Obermeier, Josef Obermaier, Stefan Schalk, Franz Lazarus, Franz Oberbauer, Ottmar Dietersberger, Michael Gebler, Josef Guggenberger und Hans Schneider. In Abwesenheit wurden zusätzlich noch geehrt: Für 50 Jahre Mitgliedschaft Josef Sinnhuber, Georg Meier, Johann Kunzmann und Georg Hechfellner. Für 40 Jahre Mitgliedschaft Raimund Schneider, Konrad Radlbrunner, Michael Mooshuber und Josef Hechfellner.
Anhand vieler Fotos berichteten der Zweite Vorsitzende Robert Müller und Schriftführer Georg Kolm nicht ohne Humor über die Herausforderungen des Alltags bei der KSK. Dafür ernteten sie zurecht viel Beifall. Den gab es auch vom Ersten Bürgermeister Josef Eisner für die zahlreichen Aktivitäten des Vereins, die er in seinem Grußwort hervorhob. Er honorierte ebenso das Zusammengehen der KSK mit anderen Ortsvereinen, um daraus neue Synergien zu schöpfen. kch