Egglkofen – Bei der Generalversammlung der Krieger- und Soldatengemeinschaft Egglkofen berichtete Vorstand Gerhard Ostermeier, dass der eigene Kriegerjahrtag mit fünf befreundeten KSKs und einer Musikkapelle begangen und eine Christbaumversteigerung durchgeführt wurde. Zum Volkstrauertag fand eine erfolgreiche Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge statt. Diese Einrichtung hatte kürzlich geholfen, einen als vermisst geltenden Ostfrontsoldaten aus Egglkofen zu finden und in einem würdigen Friedhof zu bestatten. Hohe Geburtstagskinder wurden besucht und beglückwünscht.
Der neue Schatzmeister Andreas Brunner berichtete, dass der Verein auf das Einziehen der Mitgliedsbeiträge verzichtet. Bei der Christbaumversteigerung und durch Spenden konnten 3600 Euro eingenommen werden, was die Ausgaben von 4500 Euro nicht ganz abdeckt. Ein Minus von 865 Euro war entstanden.
Die Ausgaben beruhen auf Anschaffungen und Besuche anderer Kriegerjahrtage, Versteigerungen und der Pflege des Denkmals. Um an den Uniformkosten für Umzüge zu sparen, bat der Vorstand ältere Mitglieder, ihre Jacken und Mützen ihm zu bringen, wenn sie sie nicht mehr bräuchten.
In seiner Vorschau erwähnte er den 150. Geburtstag der KSK, der 2025 anstünde. Umfangreich waren dann die Ehrungen für langjährige Mitglieder, wobei ein verdienstreicher Vorstand eine besondere Auszeichnung erhielt.
Mit Bürgermeister Johann Ziegleder und Schriftführer Leonhard Hausperger überreichte der Vorstand Urkunden und entsprechende Ehrenkreuze. Für 25 Jahre Treue erhielten die Auszeichnung Konrad Enzbrunner und Andreas Schönstetter, für 30 Jahre Edwin Schug, für 40 Jahre Georg Boxhammer, Josef Eberl, Andreas Forster, Franz Haberger, Werner Hannbach, Johann Huber, Josef Kirschner, Otto Lenz, Franz Zinkl und Hermann Lichtmannecker. Sebastian Huber wurde für 50 Jahre Treue ausgezeichnet.
Dann jedoch zog Vorstand Gerhard Ostermeier eine vergrößerte Urkunde hervor. Sie war in einem schmucken Holzrahmen gebettet und für Leonhard Hausperger bestimmt, der bis heute 42 Jahre lang Schriftführer war. Nebenbei hatte er auch das Amt des Zweiten Vorstands und auch das des Kassiers wahrgenommen.
In seiner Dankesrede erinnerte Hausperger an die großen Feste, Fahnenweihen und Reisen zu Soldatenfriedhöfen, die er seit 1982 mit dem langjährigen Vorstand Nik Gebler durchgeführt hatte. Diese gute Zusammenarbeit sieht er wieder gegeben im neuen Vorstand Gerhard Ortmeier und in Simon Prantl, seinem Nachfolger als Schriftführer. Überhaupt, in die verjüngte Vorstandschaft blicke er voll Vertrauen. nz