Hubert Reiter bleibt doch Meister

von Redaktion

Jahresversammlung der Engelsberger Altschützengesellschaft

Engelsberg – Im Gasthaus Babinger versammelten sich die Mitglieder der Engelsberger Altschützengesellschaft, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und um turnusgemäß eine neue Vorstandschaft zu wählen. Einige Funktionäre hatten ihren Rücktritt angekündigt. Schützenmeister Hubert Reiter begrüßte neben Zweitem Bürgermeister Hans Bauer auch Landesschützenkönig Thomas Miesgang, der als Vertreter des Gauverbands gekommen war, um die besonderen Ehrungen vorzunehmen. Beim Totengedenken wurde dem im Januar verstorbenen Mitglied Andreas Dufter gedacht.

Wallfahrt
nach Irsing

Reiter berichtete von der Schützenwallfahrt nach Irsing, an der man zahlreich teilgenommen hatte, von der Fronleichnamsprozession, dem großen KSK-Fest, bei dem man dabei war, von der Schützenmeisterherbstversammlung, dem Einschießen der Gewehre für die neue Saison, die dann am 10. Oktober mit dem Anfangsschießen begonnen hatte. Dann gab es noch eine Einweisung vom Gauverband zur Mitgliederehrung, die Terminabsprache mit der Gemeinde, dem Gauschützenball, Volkstrauertag, Königsschießen, Schützenbälle, den eigenen Schützenball, das Rehessen und das erste Freundschaftsschießen in Emertsham, das man als zweiter Sieger verließ. Hubert Reiter sprach von einer guten Beteiligung an den Schießabenden, wobei es ja immer noch mehr sein dürften, dass ein Lichtgewehr für Schüler angeschafft wurde, das auch Kindern vor dem zwölften Lebensjahr eine Teilnahme am Schießabend ermöglichen kann, weil hier ohne Kugeln geschossen werde. Dann wurde ein neuer Waffenschrank gekauft und ein Fahnenschrank in Auftrag gegeben, damit die Fahne dann im Schützenheim aufbewahrt werden könne. Wer Vereinstracht benötigt, sollte sich bei Sebastian Burggraf melden. Abschließend bedankte sich Schützenmeister Reiter bei der gesamten Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit, bei der Stüberlwirtin Marianne, bei den Scheibenspendern und der Jugendleiterin Andrea für die gute Jugendarbeit. Im Jahr 2027 wird die Engelsberger Altschützengesellschaft 125 Jahre alt. Man stellte die Frage in den Raum, ob groß gefeiert werden solle, oder lieber im kleineren Rahmen. Dies sollte nach der Neuwahl der Vorstandschaft besprochen und geplant werden. 2027 wird auch die Böllerschützenabteilung Engelsberg 20 Jahre alt, ein Böllertreffen dazu gebe es auf jeden Fall in Engelsberg. Reiter ließ dann abstimmen, in welchem Rahmen die Mitglieder feiern wollten und ein ziemlich eindeutiges Votum sprach sich für eine Feier im kleineren Rahmen aus.

Ihren letzten Kassenbericht verlas nach 30 Jahren Amtszeit Mathilde Leitl, sie stellte die Einnahmen und Ausgaben vor und konnte erfreulicherweise von einem schönen Überschuss von 6301 Euro berichten. Die Kasse wurde von Franz Gsinn geprüft, der eine einwandfreie Kassenführung bestätigen konnte, damit wurde einstimmig Entlastung erteilt. Jugendleiterin Andrea Schlögl berichtete, dass aktuell drei Schüler und sieben bis zehn Jugendliche sehr fleißig zu den Schießabenden kommen. Beim Gaujugendpokalschießen in Seeon kam Anna Dunstmair auf Platz fünf mit einem 11,3-Teiler, außerdem belegte Martin Reiter einen zweiten Platz mit 310 Ringen und Sebastian Schlögl wurde Dritter mit 308 Ringen. Beim Shooty-Cup in Waldhausen, bei dem nur Schüler dabei waren, war man ebenfalls vertreten, die Ergebnisse habe sie allerdings noch nicht. Sie dankte ihren Helfern Raphael Riml und Sebastian Burggraf, die sie immer unterstützten.

Sportleiter Michael Strobl konnte sich kurzfassen. Es wurden gute Leistungen beim Gauschießen erzielt, Sepp Reiter wurde Gauschützenkönig und Andi Dunstmair Brezenkönig. Beim Silvesterschießen in Wald konnten die Engelsberger den zweiten Platz erreichen, von 35 Mannschaften. Auch in der Einzelwertung war man mit drei Schützen unter den ersten zehn bei 244 Teilnehmern. Gerne würde man wieder beim Rundenwettkampf teilnehmen und eine Mannschaft aufbauen. Wer Interesse hat, bitte bei ihm melden, denn zwischen fünf und sieben Schützen sollten es schon sein. Damenleiterin Hanni Hell konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein, Traudl Renner berichtete nur von einem Event. Ende Februar haben die Damen beim Damenpokalschießen teilgenommen. Böllerreferent Karl Renner sagte, dass eine Übung abgehalten wurde und man beim KSK-Fest das Aufwecken übernommen habe, außerdem war man bei der Bergmesse dabei und natürlich beim Christkindlanschießen an Heiligabend. Derzeit hat die Böllerschützenabteilung 26 Mitglieder, gerne werden neue aufgenommen.

Damit wurden die turnusgemäßen Neuwahlen abgehalten. Als Wahlleiter fungierte Zweiter Bürgermeister Hans Bauer, der sich im Namen der Gemeinde für das aktive Vereinsleben bedankte, das sei sehr wichtig für das Dorf. Schützenmeister Hubert Reiter hatte schon bei der letzten Neuwahl erklärt, dass er nicht mehr kandidieren wollte. Nachdem sich die Nachfolgersuche aber als sehr schwierig herausgestellt habe, stellte er sich zur Wiederwahl, bis 2027 werde er weitermachen. Er wurde gewählt.

Auch Zweiter Schützenmeister Johannes Bruckeder stellte sich wieder zur Wahl und wurde gewählt. Kassierin Mathilde Leitl hörte nach 30 Jahren auf, für sie wurde Christian Scheitzach gewählt. Zum neuen Schriftführer wurde Tobias Fastenmeier gewählt, er übernahm das Amt von Adrian Vilser. Sportleiter bleibt Michael Strobl und auch Jugendleiterin Andrea Schlögl stellte sich zur Wiederwahl, ebenso der Zweite Jugendleiter Raphael Riml. Neue Damenleiterin wurde Kristin Rettenbeck, für Hanni Hell, die ihr Amt zur Verfügung stellte. Die beiden Fähnriche Sebastian Burggraf und Josef Reiter machten ebenfalls weiter und für Beisitzer Tobias Hell und Tobias Fastenmeier wurde Adrian Vilser gewählt. Böllerreferent bleibt Karl Renner und Kassenprüfer sind künftig Sebastian Lohner und Franz Gsinn.

Internes
Sommerfest im Juli

Abschließend meldete sich Bernhard Gründl zu Wort, der sagte, dass beim geplanten Fest im Jahr 2027 wieder gerne geholfen werde. Wenn man zusammenhalte, dann klappe das bestimmt. Am 4. Mai findet die Schützenwallfahrt nach Irsing statt, so Reiter, und heuer sei ein vereinsinternes Sommerfest am 20. Juli in Stetten geplant.

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