Bei Kriegerjahrtag in Rechtmehring zu Frieden gemahnt

von Redaktion

Kranz für Gefallene und Vermisste niedergelegt – Jahresversammlung der Kameradschaft mit Ehrungen

Rechtmehring – Feierlich umrahmte die Blaskapelle Albaching-Pemmering den Gottesdienst zum Kriegerjahrtag in Rechtmehring. Im Anschluss wurde am Kriegerdenkmal ein Kranz zum Gedenken an die gefallenen und vermissten Soldaten niedergelegt. Pfarrer Marek Kalinka und Bürgermeister Sebastian Linner fanden passende Worte und mahnten zum Frieden.

Die derzeitige Lage in den Krisengebieten der Welt war beim Gottesdienst und am Kriegerdenkmal einmal mehr Anlass zur Sorge. Insgesamt zehn Fahnenabordnungen verneigten sich am Kriegerdenkmal. In der anschließenden Jahreshauptversammlung berichtete der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft, Bürgermeister Sebastian Linner, über die Veranstaltungen des vergangenen Vereinsjahres. Er hob besonders das gut gelaufene Grillfest, die Christbaumversteigerung und das Böllerschießen in Haag hervor. Für das kommende Vereinsjahr wird es ähnlich laufen, jedoch findet die Christbaumversteigerung nur alle vier Jahre statt. Ein trauriges Ereignis war der Tod des langjährigen Schriftführers und „eisernen“ Mitglieds Franz Merkle.

Schatzmeister Friedl Köbinger berichtete von einem deutlich gestiegenen Kassenstand. Die Entlastung von Vorstand und Kassier war Formsache.

Reservistenbetreuer Fritz Bernhard hob besonders die Veranstaltung in Oberflossing hervor, bei der 14 Teilnehmer aus Rechtmehring dabei waren und in verschiedenen Disziplinen mit Gewehren und Pistolen geschossen werden konnte. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Josef Birkmeier, Leonhard Demmel, Max Schmid und Gerhard Bauer geehrt. Seit 40 Jahren sind Hermann Mitterhofer und Martin Kern dabei, und seit 30 Jahren Klaus Dapperger.

Pfarrer Marek Kalinka nutzte die Gelegenheit, die Versammlung zu informieren, dass er ab Anfang Dezember nicht mehr für den Pfarrverband Rechtmehring-Maitenbeth zuständig ist und in die Pfarrverbände Neumarkt St. Veit und Schönberg versetzt wird.

Er erläuterte einige Hintergründe. Die Pfarreien Rechtmehring und Maitenbeth werden zwischenzeitlich von Pfarrer Pawel Idkowiak sowie den umliegenden Pfarrverbänden mitversorgt. fxm

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