Ein neues Gesicht für Ampfings Rathaus

von Redaktion

Energetische Sanierung soll 2027 abgeschlossen sein – Vier Millionen Euro Kosten

Ampfing – Die Vorarbeiten für die energetische Sanierung des Rathauses schreiten weiter voran. Den Gemeinderäten lagen in der Februar-Sitzung zwei Vorschläge für die Fassade vor: wie bisher eine Bandfassade oder eine Lochfassade. Die Gemeinderäte entschieden sich einstimmig für ein neues Gesicht für das Rathaus.

„Das Erscheinungsbild des Rathauses wird dadurch schon ein anderes“, erklärt Bürgermeister Josef Grundner (CSU) auf Nachfrage der OVB-Heimatzeitungen. Die neue Fassade habe weitere Vorteile, führt Grundner aus. So werde der Sonnenschutz in den Büros besser. Der Sitzungssaal soll lange Einzelfenster bekommen und das Treppenhaus ein Eckfenster. Die Kosten seien mit einer neuen Bandfassade vergleichbar, sagt Grundner. Die Sanierung des Rathauses wird rund vier Millionen Euro kosten, erklärt er. „Davon sind rund 3,5 Millionen Euro förderfähig“; diese werden zu rund 80 Prozent vom EU-Förderprogramm für regionale Entwicklung (EFRE) übernommen. Das sind gut 2,8 Millionen Euro.

„Den Zahlen liegen noch keine konkreten Planungen zugrunde“, schränkt Geschäftsstellenleiter Hans Wimmer ein. Sie beruhen noch auf dem Antrag. „Sie können sich noch deutlich verändern.“ Bürgermeister Grundner rechnet damit, dass die Sanierungsarbeiten am Rathaus im Frühjahr 2026 beginnen können, wenn bis Ende des Jahres die Auslagerung der Bücherei geklärt ist. 2027 sollen sie dann abgeschlossen sein und Ampfings Verwaltungsherz in neuem Gewand erstrahlen. esc

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