VHS bekommt Zuschuss der Stadt

von Redaktion

Neumarkt-St. Veit – „Bei dem nächsten Sitzungspunkt muss ich darauf hinweisen, dass Rosina von Roennebeck (CSU) aufgrund von Befangenheit, weil sie die Funktion als Leitung und Vorsitzende innehat, nicht mit abstimmen darf, da es sich um einen Antrag der Volkshochschule handelt,“ erklärte Bürgermeister Erwin Baumgartner, bevor er den Antrag dem Stadtrat erläuterte. Im vergangenen Jahr wurde der VHS für Personalkosten ein Zuschuss von 1000 Euro und für die Miete für die Töpferwerkstatt 100 Euro monatlich bewilligt. Die VHS hat jetzt eine Weiterbewilligung des Zuschusses beantragt. Schon bei der Beschlussverfassung im November 2024 wurde von der Verwaltung darauf hingewiesen, dass die Gefahr einer Ungleichbehandlung mit anderen Vereinen in Neumarkt-St. Veit bestehe, die ihre Miet- und Personalkosten eigenständig tragen müssen. Dieser Umstand wurde auch dieses Mal in der Stadtratssitzung wieder betont. „Wäre es möglich, dass wir eine Auflistung der Personalkosten einsehen könnten“ wollte Thomas Döring (Die Grünen) wissen. „Das gehe nur im nicht-öffentlichen Teil einer Sitzung“, so Baumgartner. „Natürlich kann ich alle relevanten Abrechnungen vorlegen, falls es gewünscht sei“ erklärte Rosina von Roennebeck. Trotz einer möglichen Ungleichbehandlung gegenüber anderer Vereine wurde der Antrag einstimmig angenommen: So erhält auch dieses Jahr die VHS einen Zuschuss in Höhe von 13200 Euro. Die Stadt Neumarkt-St. Veit gewährt der VHS einen Zuschuss für die laufenden Personalkosten in Höhe von 1000 Euro monatlich, befristet auf zwölf Monate von Dezember 2025 bis einschließlich November 2026. Die Stadt gewährt der VHS zudem einen Zuschuss für die Anmietung der Töpferwerkstatt in Höhe von 100 Euro monatlich, ebenfalls befristet auf zwölf Monate von Dezember 2025 bis einschließlich November 2026.jad

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