Eine bayerische Wirtshauskomödie

Die Theatergruppe der Stiftung Ecksberg ist seit April aktiv, um ihr neues Stück einzustudieren. Foto re

Die Theatergruppe der Stiftung Ecksberg ist seit April aktiv, um ihr neues Stück einzustudieren. Foto re

Stiftung Ecksberg: Premiere für „Carmen“ am Samstag

Mühldorf/Ecksberg – An den ersten beiden Oktoberwochenenden verwandelt sich die Turnhalle der Stiftung Ecksberg in die Dorfwirtschaft „Zum Garchhamer Stier“, einem heruntergekommenen Gasthaus, in dem es spukt.

Die Geister der verstorbenen Inhaber erscheinen nächtens und beklagen den Verfall der Wirtshauskultur in Garchham. Auch die letzten Stammgäste sind verzweifelt, da ihr geliebtes Wirtshaus von einem Preußen mit Motivationsproblemen geführt wird.

Mit dem spanischen Schankmadl Carmen scheint Rettung in Sicht. Erwartungsgemäß verdreht sie den Männern im Dorf den Kopf und steigert Schorschis Umsatz.

Doch als es zu einem Diebstahl im Wirtshaus kommt, bei dem Schorschi eine Kopfverletzung erleidet, gerät die feurige Spanierin in den Fokus der Ermittlungen. Dorfpolizist Sepp soll das Mädchen in Gewahrsam nehmen. Carmen stellt ihm eine heiße Liebesnacht in Aussicht, wenn er sie fliehen lässt.

Mario Eick, der gemeinsam mit Anna März Regie führt, hat Georges Bizets Oper „Carmen“ als Grundlage für eine bayerische Wirtshauskomödie genommen. Nach dem erfolgreichen Karl-Valentin-Spektakel „Die Raubritter vor München“ arbeitet die Ecksberger Theatergruppe seit April an der Inszenierung, die am Samstag, 4. Oktober, Premiere feiert. Kartenreservierungen unter Telefon 08631/617-0 oder Bernadette.Gassner@ ecksberg.de möglich.

Samstag, 11. Juli 2026
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