Salmanskirchen – Bei der Jahresversammlung der Feuerwehr gaben Kommandant Hans Limbrunner, Vorsitzender Christian Schiller und Jugendwartin Steffi Huber einen gemeinsamen Rückblick.
Kommandant Hans Limbrunner berichtete über die Einsätze: einen Brand in Ella, das Beseitigen einer Ölspur, mehrere Verkehrsunfälle sowie einen Großbrand in Oberbergkirchen. Außerdem fanden Funkübungen, eine Großübung in Ranoldsberg sowie zahlreiche Absicherungen bei Festen statt. Besonders stolz zeigte sich Limbrunner über die Auszeichnung von Jugendleiterin Stefanie Huber für ihre langjährige Tätigkeit.
„Insgesamt haben wir im vergangenen Jahr 773 Stunden geleistet. Heuer sind es bisher bereits 676 Stunden“, so der Kommandant. Hinzu kamen Funkübungen, Gruppenübungen, Gerätewartstunden und Ausbildungsmaßnahmen im Rahmen der Modularen Truppausbildung (MTA).
Jugendleiterin Stefanie Huber berichtete von der Teilnahme am Wissenstest, an mehreren Löschwassersuchwanderungen sowie von der Verabschiedung einer neuen Jugendordnung. Außerdem fanden Übungsabende zur „Jugendflamme“ statt. Zur Nachwuchsgewinnung wurde ein eigener Tag im Feuerwehrhaus organisiert.
Vorstand Christian Schiller hob hervor, dass sich die Feuerwehr aktiv am Vereinsleben beteiligt. Neben eigenen Festen besuchen die Mitglieder regelmäßig Veranstaltungen befreundeter Vereine. Ein besonderes Ereignis war der Besuch des Löschzuges aus dem Feuerwehrmuseum Waldkraiburg. Zudem wurde die Vereinsfahne aus dem Jahr 1983 restauriert.
In diesem Zusammenhang bat Schiller die Versammlung um Zustimmung, auch Fahnenbänder sowie die ältere Fahne von 1950 restaurieren zu lassen. Der hierfür benötigte Betrag von rund 3000 Euro wurde einstimmig bewilligt. Im Kassenbericht legte Marion Limbrunner Einnahmen in Höhe von 7047,81 Euro dar. Wichtigste Einnahmequelle war die Steckerlfischpartie. Dem standen Ausgaben von 6316,57 Euro gegenüber, wovon der größte Posten auf die Erneuerung der Computeranlage entfiel. Dennoch blieb ein kleines Guthaben auf dem Konto.
Bürgermeister Josef Grundner dankte allen Anwesenden für ihren Einsatz. Da die Auflagen für Absperrdienste zur Terrorabwehr bei Veranstaltungen umfangreicher werden, sei es erfreulich, dass sich die Ortsfeuerwehren hierbei gegenseitig unterstützen. Für alle Einsätze wünschte er den Kameradinnen und Kameraden stets eine gesunde Heimkehr.
Kreisbrandmeister Martin Hollnburger betonte, dass technische Hilfeleistungen zunehmen, Brandeinsätze aber nach wie vor wichtig bleiben – wie in Oberbergkirchen. Je nach Brandobjekt seien lange Schlauchleitungen zur Wasserversorgung nötig, was die Unterstützung spezialisierter Wehren erfordere. Besonders dankte er der Jugend für ihr Engagement bei Funkübungen.
Thomas Söll, Mitglied der Feuerwehr und Schützenmeister der Schützengesellschaft Einigkeit Salmanskirchen, bedankte sich für die großartige Unterstützung beim Gründungsfest.
In der Vorschau wurden Termine für 2026 angekündigt: darunter eine Gemeinschaftsübung mit der FFW Stefanskirchen, allgemeine Übungen, die Vorbereitung für das Leistungsabzeichen, die Steckerlfischpartie sowie die Teilnahme an Gründungsfesten und Versteigerungen. stn