Ansturm auf Ampfings Geschichte

von Redaktion

Industriedenkmal und Bunkergelände

Ampfing – Zum Wenzelsmarkt konnte man auch Ampfings Geschichte hautnah erleben. Geöffnet waren währenddessen das Industriedenkmal und der Bunker am Pfarrheim. Ampfing steht in einem intensiven Verhältnis zu Energietechnik und -wirtschaft. Seit 1979 zeigt sich das auch im Wappen, das auch einen Bohrmeißel zeigt, der auf die Öl- und Gasfunde in der Gegend um Ampfing hinweist.

Das Industriedenkmal umfasst insgesamt vier Exponate der Energiegewinnung, die den Bezug Ampfings zum Thema Energie unterstreichen: Pumpbock – Energie durch Erdöl, Lokomobil – Kraft durch Dampf, Windrad – Trinkwasser durch Wind und Photovoltaik – Strom aus Licht. Zudem konnte der Bunker neben dem Ampfinger Pfarrheim besichtigt werden. Der Bunker ist ein stiller Zeitzeuge vergangener Jahrzehnte, der mit zwei Stelen gegen das Vergessen erinnert.

Sie stehen für Erinnerung an die Opfer, die Demokratie und die Menschlichkeit. Ursprünglich sollte der nach Kriegsende gesprengt werden. Das wurde jedoch aufgrund angrenzender Gebäude nicht durchgeführt.

Matthias Brandstetter, Vorsitzender des Fördervereins Pfarrzentrum Ampfing, zeigte sich überrascht von dem Interesse an den Denkmälern. „Schon bevor wir öffneten, standen die ersten Besucher vor der Tür“, freute sich der Vorsitzende.stn

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