Altötting/Mühldorf – 20 polnische Berufsschüler, die eine Lehre als Kfz-Mechatroniker, Einzelhändler oder im Bauwesen absolvieren, waren auf Einladung von Kreishandwerksmeister Rainer Dachsberger in den Landkreisen Altötting und Mühldorf zur Wissenserweitung in ihren Berufssparten zu Gast. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Franziskushaus in Altötting begrüßte Kreishandwerksmeister Rainer Dachsberger mit Monika Baranowska (Leiterin der Berufsschulwerkstatt), Monika Jwiderek (Lehrerin für Geschichte und Polnisch), Jakub Dymczak (Deutschlehrer und zugleich Dolmetscher) die jungen polnischen Gäste. Anschließend lobte Rainer Dachsberger die beteiligten Firmen beider Landkreise, die den jungen polnischen Azubis die Möglichkeit geben, sich Eindrücke von den technischen und organisatorischen Abläufen in ihren jeweiligen Firmen zu informieren, um anschließend einen fachlichen Gedankenaustausch zu vollziehen. Stellvertretender Landrat Hubert Gschwendtner lobte den Schüleraustausch mit den polnischen Gästen und dankte zugleich Kreishandwerksmeister Rainer Dachsberger für dessen Einsatz. Er betonte, dass dieses Projekt nur durch sein Engagement in Zusammenarbeit mit den beteiligten Betrieben möglich ist. Walter Göbl, der stellvertretende Landesvorsitzende der Europa-Union, hieß die polnische Delegation in Bayern „Im schönsten Bundesland Deutschlands“, ebenfalls willkommen. Neben einem geschichtlichen Rückblick wünschte er den Auszubildenden viele Kontakte mit jungen Deutschen in ihren Praktikumsbetrieben und schloss seine Rede: „Es lebe die deutsch-polnische Freundschaft“. Die Teilnehmer des Projektes konnten sich nach der offiziellen Begrüßung durch die Vertreter der Partnerorganisation etwas von der langen Reise erholen. Anschließend hatten sie die Möglichkeit, die Betriebe und Institutionen zu besuchen, bei denen die Praktika beginnen werden. Die Treffen mit den Praktikumsbetreuern der Firmen ermöglichten es den jungen Auszubildenden, die Arbeitsplätze und die bevorstehenden Aufgaben besser kennenzulernen.
Den polnischen Betreuern sowie den Auszubildenden ist schon jetzt klar, dass das Projekt nicht nur eine wertvolle Lehrerfahrung, sondern auch ein unvergesslicher Aufenthalt in den Handwerksbetrieben und in Bayern sein wird.