„Stadt in eine gute Zukunft führen“

von Redaktion

Kommunalwahl 2026 SPD Waldkraiburg stellt ihre Kandidaten für den Stadtrat auf

Waldkraiburg – „Unsere Stadt in eine gute Zukunft führen“, das ist das erklärte Ziel der SPD in Waldkraiburg, ausgegeben bei der Aufstellung der Stadtratsliste für die Kommunalwahlen im März 2026. 15 Kandidaten und zwei Ersatzkandidaten stehen auf der Liste. Gewählt wurden sie einstimmig. „Wir haben uns ausführlich mit allen unterhalten, die Interesse gezeigt haben, ich bin mir sicher, wir haben ein richtig gutes Team“, sagte Wolfgang Rakowitz, der für die SPD auch für das Amt des Bürgermeisters kandidiert.

Ab sofort werde man Flagge zeigen, versicherte Rakowitz. Denn der Termin der Kommunalwahl sei nicht mehr weit entfernt. „Wir müssen jetzt mit unseren Argumenten überzeugen – das sollte auch funktionieren, denn wir haben die besseren Argumente für eine vernünftige Kommunalpolitik“, hielt er fest.

Ein großes Lob für die Zusammenstellung der Liste und die Bereitschaft aller Kandidaten, sich für die SPD und vor allem für die Stadt einzubringen, gab es vom aktuellen Fraktionsvorsitzenden der SPD im Waldkraiburger Stadtrat, Richard Fischer: „Das sind alles kompetente Leute, denen die Bevölkerung vertrauen und denen man auch die politische Zukunft unserer Heimatstadt anvertrauen kann.“

Und dies sei dringend notwendig, denn derzeit präge Unsicherheit die politische Situation in der Stadt. „Uns allen ist klar, dass die Stadt sparen muss – aber das kann nicht bedeuten, dass einfach alles abgeschafft werden kann“, so Fischer. Die SPD im Stadtrat habe schon vor Jahren vor der Verschlechterung der finanziellen Lage gewarnt.

Als aus seiner Sicht besonders prägnantes Beispiel nannte er die Reduzierung der städtischen Gelder für die Volkshochschule: „Hier wird die Weiterbildung, die heute eigentlich für alle Menschen einen besonderen Wert ebenso hat, beschädigt wie die betriebliche Bildung, auf Dauer kann das deutliche Nachteile bringen.“

Die Bürger Waldkraiburgs hätten eine bessere Politik unter einem besseren Bürgermeister auf jeden Fall verdient, stimmte auch Bürgermeisterkandidat Rakowitz zu. Die SPD werde sich deshalb auch für die Förderung der Initiativen von Bürgern und Vereinen einsetzen, hier müssten Möglichkeiten und Chancen geschaffen werden, denn: „Das Ehrenamt ist wichtiger denn je, es ist auch ein Zeichen des Zusammenhalts und des Verantwortungsbewusstseins.“

Dies zeige sich beispielsweise am Waldbad: „Wir standen immer hinter dem Waldbad, wir werden uns weiter einsetzen und wir werden auch dem Förderverein weiter jede Unterstützung bieten“.

Bevor der Wahlgang durchgeführt wurde, stimmte Rakowitz noch einmal auf den Wahlkampf ein: „Wir haben jetzt die Chance, nach 40 Jahren, in der diese Stadt keinen SPD-Bürgermeister hatte, eine Wende hinzubekommen. Denn zu lange haben wir dem Niedergang dieser Stadt zuschauen müssen. Jetzt muss Schluss sein damit – wir werden nicht nur gute und sinnvolle Vorschläge machen, sondern wir werden auch dafür sorgen, dass sie umgesetzt werden.“

Es brauche keinen Neubau eines Waldbades, es brauche kein neues Rathaus, aber es brauche eine gute, motivierte Verwaltung ebenso Einrichtungen wie das Haus des Buches und das Haus der Kultur. Und es brauche gut ausgebaute und gut ausgestattete Schulen, und zwar, so Rakowitz mit ironischem Unterton, „brauchen wir das sicher mehr als eine überhöhte Hundesteuer“.

Die Kandidatenliste
im Überblick

Die Durchführung der Wahl brachte dann ein einstimmiges Ergebnis für den Listenvorschlag. Auf Platz eins ist Wolfgang Rakowitz. Ihm folgen Martina Arnusch-Haselwarter, Patrick Hüller, Anni Will, Richard Fischer, Christine Blaschek, Hüseyin Cabuk, Alexandra Dannenberg, Rainer Hohenadler, Bernd Wegmann, Peter Schmidt-Rannetsberger, Kai Dannenberg, Alexander Will, Ugur Atac und Max Wiltschka. Als Ersatzkandidaten wurden Michael Rabsch und Christian Hinkelmann-Lang nominiert.

Artikel 1 von 11