Dem Gewerbe an der Autobahn gewidmet
Stefan Grünfelder stellte die neue Tafel vor, auf der der Werdegang von sieben wichtigen Unternehmen erläutert ist. Die jüngsten Unternehmen am Standort werden darüber hinaus namentlich erwähnt.Foto becker
Drittletzte Station des Geschichtsweges am Radweg nach Pleiskirchen
Töging – Die 15. Tafel des Töginger Geschichtswegs ist dem Gewerbe an der Autobahn gewidmet. Bei der feierlichen Enthüllung erläuterte der Heimatbundvorsitzende Stefan Grünfelder vor rund 30 Geschichtsinteressierten die Hintergründe der Entwicklung des Ortsteils Unterhart: Drei Landwirte ermöglichten hier nach dem Zweiten Weltkrieg den Bau von Wohnhäusern sowie die Ansiedlung kleiner Handwerksbetriebe, zweier Krämerläden und einer Gärtnerei. Damals befand sich der Weiler noch etwa einen Kilometer nördlich von Töging.
Während des Wirtschaftswunders siedelten sich immer mehr Handwerksbetriebe dort an, von denen heute nicht wenige internationales Renommee genießen und mehr als 1000 Arbeitnehmern ein sicheres Einkommen bieten.
Die Entwicklung des Ortsteils und der Gewerbebetriebe nahm durch die Eröffnung der Autobahnausfahrt im Jahr 2006 nochmals an Fahrt auf. Stefan Grünfelder dankte Bert Petershofer, ohne dessen großen Fundus an historischen Fotos die Gestaltung der Tafel nicht möglich gewesen wäre. Doch auch der Bürgermeister, der Stadtrat, der Bauhof und die Firma Obergröbner fanden anerkennende Worte durch den Vorsitzenden des Heimatbundes.
Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst lobte die Arbeitsgruppe, der „Wahnsinniges“ gelungen sei. Er befand auch den gefundenen Standort für die Tafel an der Einmündung der Holbein- in die Weichselstraße für passend. „So springt einem die Station geradezu ins Auge“, sagte das Stadtoberhaupt.
Er versprach, dass die Stadt nach Fertigstellung der letzten beiden Stationen einen Flyer auflegen wird, der auf sämtliche Standorte hinweist.