Michael Stockinger soll für die Freien Wähler im Rathaus übernehmen
Dem einstimmig gewählten Bürgermeisterkandidaten Michael Stockinger (Mitte) gratulierten (von links) Kreisvorsitzender Dieter Wüst, FW-Landtagsabgeordneter Markus Saller, Stadtrat Klaus Maier, der stellvertretende Ortsvorsitzende Konstantin Gruber sowie die Stadträte Brigitte Gruber, Alexander Wittmann und Josef Neuberger. Foto becker
Eindeutiges Votum bei der Nominierungsversammlung: „Ich will ein Bürgermeister zum Anfassen sein“
Töging – Es war eine eindeutige Sache: Bei der Nominierung des Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler wurde Michael Stockinger im Gasthof Fratello einstimmig gewählt.
In seiner Vorstellung begründete der 45-jährige Michael Stockinger seine Kandidatur: „Ich bin seit drei Jahren mit meiner Frau Stephanie verheiratet. Sie und unsere dreijährige Tochter geben mir Halt und Kraft und sind auch der Grund, warum ich mich mit voller Überzeugung für unsere Heimtstadt engagiere“, so der gelernte Elektroinstallateur. Beruflich bildete er sich zum Meister im Elektrotechnik-Handwerk, sowie zum Wirtschaftsfachwirt und Gebäude- Energieberater weiter. Vor seiner Selbstständigkeit arbeitete er bei einem großen Unternehmen, bei dem er auch Führungsverantwortung übernehmen durfte, indem er Einsatzteams bildete. „Diese Stationen haben mir gezeigt, dass man mit Ausdauer, Zielstrebigkeit und Fleiß viel erreichen kann“, sagte Michael Stockinger.
Seit einigen Jahren begeistere er bei der Handwerkskammer als Dozent darüber hinaus auch junge Menschen für sein Handwerk. Im Töginger Vereinsleben sei er als Vorsitzender des Ski-Clubs und der Freien Wähler sowie als Zweiter Schriftführer der Krieger- und Soldatenkameradschaft und als Kassier der kürzlich gegründeten Reservistenkameradschaft fest verwurzelt. „Ich möchte gestalten, Verantwortung übernehmen und Menschen zusammenbringen“, erklärte der Kandidat. Als Bürgermeister wolle er sich für Familien, Wirtschaft und Handwerk sowie das Vereins- und Kulturleben einsetzen, indem er zuhört, anpackt und gemeinsam mit den Bürgern Lösungen entwickelt.
Auch Stadtrat Klaus Maier wandte sich an die Anwesenden und lobte, dass Michael Stockinger ihn während der letzten Wahlperiode bei Unternehmensbesuchen begleitete und die Facebook-Seite des Wirtschaftsreferates pflege. Um sich mit der Arbeitsweise und den Themen des Stadtrates vertraut zu machen, habe der Kandidat zudem in den vergangenen Jahren an vielen Stadtratssitzungen als Gast im öffentlichen Teil teilgenommen.
Stadträtin Gitti Gruber hob die sympathische und offene Art des Kandidaten hervor, der „überall in Töging gerne gesehen“ sei.
Nach der Wahl stellte Michael Stockinger sein Wahlprogramm im Detail vor: „Ich will ein Bürgermeister zum Anfassen sein, einer der zuhört, ernst nimmt und offen und transparent handelt“. Als Bürgermeister wolle er die Straßen in Töging verbessern. Als Beispiele nannte er den Rottweg, der eine „beidseitig vernünftig befahrbare Straße mit Bürgersteig“ werden müsse. Außerdem müsse es möglich sein, den Schwerlastverkehr in den Industriepark Inntal um die Stadt herum zu leiten. Ein Bürgermeister Stockinger will sich für die Wiedereinführung des Faschingszuges einsetzen und mit einer „aktiven Grundsückspolitik“ Flächen intelligent nutzen, damit Wohnen in Töging bezahlbar bleibt, Betriebe geeignete Flächen finden und der Stadtkern nicht verödet. Auch eine kommunale Wärmeplanung solle es unter seiner Führung im Rathaus möglichst bald geben.
Erreichen will Michael Stockinger dies er in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und zudem die Bürger durch frühzeitig Information in Entscheidungen einbinden. Bevor sich die Aufstellungsversammlung nach rund eineinhalb Stunden auflöste, berichteten der Kreisvorsitzende Dieter Wüst aus dem Kreistag und Markus Saller von seiner Arbeit im Landtag.