Prädikat „Profilschule“ erhalten

Schulleiter Alfred Hiermannsperger (Zweiter von links) bei der Verleihung der Plakette „Projektschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ für die FOS/BOS Altötting mit Kultusministerin Anna Stolz (Zweite von rechts). Foto  Obermeier/stmuk

Schulleiter Alfred Hiermannsperger (Zweiter von links) bei der Verleihung der Plakette „Projektschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ für die FOS/BOS Altötting mit Kultusministerin Anna Stolz (Zweite von rechts). Foto Obermeier/stmuk

FOS/BOS Altötting engagiert sich für Zukunftstechnologien

Altötting – Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Münchner Residenz verlieh das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus der FOS/BOS Altötting das Prädikat „Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ (PIZ). Mit diesem Prädikat werden Schulen prämiert, die in hohem Maße und mit großem Engagement ihre Schüler für Informatik sowie Zukunftstechnologien begeistern und sie auf die Anforderungen der digitalen Welt vorbereiten.

Zu Beginn des Festakts richteten die Staatsministerin Anna Stolz und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Grußworte an die Vertreter der Schulen. Sie betonten die Bedeutung von digitaler Bildung an Schulen für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. Das Bayerische Kultusministerium und der Verband der Bayerischen Wirtschaft unterstützen die Schulen bei der Vernetzung mit Hochschulen und der regionalen Wirtschaft. Die FOS/BOS Altötting widmet sich als Profilschule im Unterricht den fünf Themenschwerpunkten Programmieren und Robotik, Makerspace, Virtualisierung, KI und Informatikunterricht sowie Vielfalt.

An der FOS/BOS Altötting werden unter anderem VR-Brillen im Gesundheitszweig eingesetzt, um beispielsweise die Anatomie des Menschen im virtuellen Raum zu erkunden. Fächerübergreifend wird anhand einfacher Programmierbeispiele der Einsatz verschiedener Modelle der künstlichen Intelligenz bei der Bilderkennung von Blumenarten erprobt. Mithilfe grafisch orientierter Computerprogramme lernen die Schülerinnen und Schüler auch komplexe Systeme, wie die Ausbreitung einer Pandemie, zu simulieren. In den Naturwissenschaften erkunden die Schülerinnen und Schüler den Mikrokosmos der Zellen mithilfe digitaler Mikroskope. Diese ermöglichen die computergestützte Auswertung mikroskopischer Bilder und das gemeinsame Erarbeiten von Ergebnissen. Auch die Messwerterfassung erfolgt mittels digitaler, kabelloser Messsysteme und Sensoren. Nicht zuletzt kommt der 3D-Drucker der Schule regelmäßig zum Einsatz. re

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Freitag, 10. Juli 2026
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