von Redaktion

CSU kürt ihren Bürgermeisterkandidaten für Töging Kommunalwahlen 2026

Töging – „Bürgernah, bodenständig und bereit“ – mit diesem Slogan geht Daniel Blaschke für die CSU ins Rennen um die Nachfolge von Tögings Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst am 8. März 2026. Die 38 stimmberechtigten Mitglieder nominierten den 50-jährigen CSU-Ortsvorsitzenden einstimmig. Der zweifache Familienvater versprach den rund 80 Anwesenden: „Ich werde Euch nicht enttäuschen!“.

40 Millionen Euro
Haushalt, 60 Mitarbeiter

„Das ist keine Spaßveranstaltung!“, fasste Bürgermeister Windhorst die Anforderungen des Amtes zusammen. Man müsse einen jährlichen Haushalt von etwa 40 Millionen Euro verantworten und rund 60 Mitarbeiter führen. Ein erfolgreicher Kandidat sollte beruflich Erfahrung im Umgang mit Menschen sowie Erfahrungen als Stadtrat haben; er müsse zuhören können, entscheidungsfreudig sein und umsetzen können. Zu guter Letzt solle ein Kandidat das „Töginger Biotop“ kennen. „Daniel vereint das alles in sich und er will es unbedingt machen“, so Windhorst. „Ich bin schon seit etwa einem Jahr darauf angesprochen worden, ob ich es mir nicht vorstellen könnte“, erklärte Blaschke zu seiner Kandidatur. Er sei zwar vor wenigen Wochen Opa geworden, aber „nicht der älteste Kandidat“. 

Blaschke ist seit 2008 kommunalpolitisch aktiv und rückte 2011 in den Stadtrat nach, wo er unter anderem Jugend- und Gesundheitsreferent war. Seit 1993 arbeitet er im Altöttinger Klinikum, in welchem er seit 2011 eine führende Funktion im OP mit seinen 60 Mitarbeitern bekleidet und auch junge Fachkräfte ausbildet. Nebenberuflich arbeite er bei Selle’s Einkehr zum Müllerbräu.  Seitdem er 14 Jahre alt ist, ist Blaschke aktiver Wasserwachtler und gründete 2001 die Helfer vor Ort mit, deren Leiter er zehn Jahre lang war: „Da bin ich wirklich stolz drauf, da haben wir einige Leben gerettet.“ Mitbegründet habe er außerdem den Förderverein der Regenbogenschule, auch an der Wiederbelebung des Töginger Herbstmarktes nach Corona sei er beteiligt gewesen. Er habe das Corona-Testzentrum mit aufgebaut, in dem über 10000 Tests durchgeführt wurden.

An oberster Stelle seiner Zukunftspläne steht die Wirtschaft: Ausbau der neuen Gewerbegebiete und Verringern der Leerstände. Bei bezahlbarem Wohnraum müssten Töginger Vorrang haben und, um Baulücken zu schließen, gestalterische Akzente setzen. Ferner stellt er sich eine Töging-App vor, über die die Bürger schnell über wichtige Dinge, wie Wasserrohrbrüche, informiert werden können. Die Mitarbeiter sollen besser an die Stadt gebunden werden und es soll mehr direkte Demokratie über Online-Umfragen geben.  Der Rottweg müsse eine Ost-West-Verbindung zur Autobahn werden und der Industriepark Inntal brauche ebenfalls einen direkten Zugang zur Autobahn, sagte Blachke. Die Schulwegsicherheit soll verbessert, Gehwege saniert und Radwege ausgebaut werden. Bücherei und Heimatmuseum sollen erneuert sowie städtische Wohngebäude saniert und das Rettungszentrum modernisiert werden: „Wir müssen schauen, dass wir da nicht in einen Rückstau kommen.“ Bei der Wasserversorgung gebe es Aspiranten um die Fertigstellung des Tiefbrunnen-Projekts. Für Kinder, Jugend und Familie müssten unter anderem der Kindergarten St. Johann Baptist neu gebaut und Spielplätze weiter saniert werden. Außerdem will Blaschke ein Jugendparlament einführen, eine Nachbarschaftshilfe etablieren und ein Ärztehaus ansiedeln.

Unter einem Bürgermeister Blaschke soll es als Ergänzung zu den Nachbarorten mehr Kultur geben. Das Schwimmbad soll in sechs Jahren fit für das 100-jährige Jubiläum sein. Umweltpolitisch soll eine Wärmeplanung erstellt werden und im Bereich Ehrenamt und Sport gäbe es viele Baustellen: So könnten beispielsweise Rumänienhilfe, Feuerwehr, Helfer vor Ort und auch die Wasserwacht allesamt neue Fahrzeuge brauchen. 

Keine Prestigeobjekte
anpacken

Das alles solle nicht mit Schulden und jedes Projekt nur dann finanziert werden, wenn es langfristig tragbar ist, erklärte Blaschke. Er versprach, keine Prestigeobjekte anpacken zu wollen. „Wer etwas bewegen will, braucht Mut, Leidenschaft, Ausdauer und Zusammenhalt“, schloss Daniel Blaschke seine Ausführungen.

Daniel Blaschke will’s wissen

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