Schwindegg – Miteinander etwas bewegen wollen die Kandidaten, die sich bei der Aufstellungsversammlung der CSU Schwindegg als „Team Roland“ präsentierten. Sie bilden das Team um den amtierenden Bürgermeister Roland Kamhuber, der sich bei den Kommunalwahlen im März wieder zur Wahl stellt. Zahlreich waren die Mitglieder zur Aufstellungsversammlung erschienen und stimmten in der Schlosswirtschaft in Walkersaich ab über die Zusammensetzung der Liste. Über seine Tätigkeit in den vergangenen sechs Jahren referierte Bürgermeister Kamhuber.
Neues Feuerwehrhaus
in Walkersaich
So bekam Walkersaich ein neues Feuerwehrhaus. Nach 120 Jahren, die das alte Gebäude gedient hatte, war es an der Zeit. Der Bürgermeister sprach sich dafür aus, das Ehrenamt zu unterstützen. Nicht nur die Feuerwehr, sondern auch der Breitensport profitierte davon, mit der Modernisierung der Sportanlagen. Die Umrüstung auf LED, die Sanierung des Turnhallenbodens und die Sanierung des Hartplatzes an der Schule wurden angegangen.
Das neue Baugebiet in Allersheim war ein Kernversprechen des Bürgermeisters im vergangenen Wahlkampf. Die Entwicklung von benötigtem Bauland fand zügig statt. Das neue Baugebiet Allersheim sowie das Baugebiet in Hirzlheim wurden auf den Weg gebracht. Davon befinden sich 48 Bauparzellen im Eigentum der Gemeinde. „Wir steuern damit die Art und Weise sowie die Geschwindigkeit der Entwicklung unserer Gemeinde“, erklärte der Bürgermeister. Er nahm Stellung zu weiteren großen Projekten, wie dem zweigleisigen Bahnausbau, der ihn mit Lärmschutz, Neubau von großen Brückenwerken mitten im Ort und Schließung des Bahnübergangs Allersheim intensiv beschäftigte.
Zum Schluss blickte er in die Zukunft. Neben der Weiterentwicklung von Wohnraum will er sich einsetzen für Betreuungsangebote für junge Familien, will auch wieder Gewerbeflächen anbieten können, die Ausrüstung der Feuerwehren verbessern, sich für den Ausbau des Glasfasernetzes einsetzen sowie Straßen und die Kläranlage sanieren.
Mit Roland Kamhuber auf Listenplatz eins stellten sich 18 weitere Kandidaten vor. Platz zwei nimmt der Zweite Bürgermeister Martin Thalmeier ein. Er ist in großem Umfang ehrenamtlich unterwegs und kümmert sich um die Ortsverschönerung mit Baumpflanzungen. Auf Platz drei folgt Ingrid Obermeier-Osl, die seit fünf Amtsperioden im Gemeinderat ist und den Adventsmarkt organisiert. Platz vier belegt Richard Huber, der Schwindegg als lebenswerten Ort vor Augen hat, nicht nur als Schlafort.
Auf Platz fünf folgt Augustinus Obermeier, dem das neue Feuerwehrhaus für Schwindegg wichtig ist. Platz sechs nimmt Anton Wendl ein, der sich für die Zukunft der Kinder starkmachen will. Die Kandidaten stellte Christian Klotz vor, der die Moderation des Abends übernahm. Die Wahlleitung hatte Bezirksrätin Claudia Hausberger inne. Per Blockwahl und in geheimer Abstimmung erhielten die sechs Kandidaten einstimmige Zustimmung. Ein weiterer Block mit den Kandidatinnen Beate Götz, Monika Haberstetter und Katrin Lindner erhielt nahezu einstimmige Zustimmung.
Breit
aufgestellt
Die folgenden sieben Kandidaten der Liste, unter ihnen Polizist Johannes Moser, Adem Temel und Jungunternehmer Florian Burghart, erhielten in der Sammelabstimmung unterschiedlich viele Stimmen,doch breite Zustimmung. Als Ersatzkandidaten wurden Christian Greilmeier und Marco Jännert gewählt.
Landtagsabgeordneter Sascha Schnürer bemerkte in seinem Grußwort, wie breit die Liste aufgestellt sei. Polizei, Handwerk, Zugezogene, ein Frauenblock und ein türkischstämmiges Mitglied gäben ein Spiegelbild der Gesellschaft. Auch die gesamte Liste erhielt in der abschließenden Wahl breite Zustimmung.