Waldkraiburg – Netzsch Pumpen & Systeme wurde im Rahmen des Lean & Green Summits mit dem Sonderpreis „Green Exzellenz“ ausgezeichnet. Gewürdigt wurden die herausragenden Ergebnisse des Unternehmens in den Bereichen ganzheitliche Nachhaltigkeit, Wirksamkeit der CO2-Reduktionsmaßnahmen sowie die erfolgreiche Integration von Nachhaltigkeit in die Managementsysteme. Das teilte das Unternehmen in einer Presseinformation mit. Die Auszeichnung nahmen Johann Vetter (Leiter Nachhaltigkeitsmanagement der Netzsch Gruppe), Nina Schwalm (Sustainability Manager), Kevin Perseis (Team Lead Quality Processes), Jakob Bartinger (Head of Engineering Services), Josef Baumann (Head of Technical Infrastructure/Building & Facility Manager), Sebastian Mair (Head of Metal Technology) und Richard Maier (Project Manager Strategic Projects) in Mettlach bei Villeroy & Boch entgegen. In einem Best-Practice-Vortrag gaben sie den Gästen Einblicke in die Neugestaltung des Werks in Waldkraiburg, die Reduzierung der Durchlaufzeiten sowie den CO2-Reduktionspfad von Netzsch. Der Lean & Green Management Award wird seit 2012 jährlich verliehen. Er bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Strategien im Bereich Nachhaltigkeit und Lean Management im Rahmen eines Benchmarkings bewerten zu lassen und voneinander zu lernen. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Technische Universität München und die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt. „Diese Auszeichnung ist eine großartige Bestätigung für unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit. Sie zeigt, dass wir mit unseren Maßnahmen in Richtung Green Exzellenz genau dort ansetzen, wo es zählt – entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Lean Management und Nachhaltigkeit sind für uns kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille: effizient, durchdacht und zukunftsorientiert. Wir freuen uns sehr über den Sonderpreis – und sehen ihn als Ansporn, diesen Weg konsequent weiterzugehen“, erklärte Johann Vetter bei der Preisverleihung. Das Ziel von „Green Exzellenz“ bei Netzsch sei die langfristige Steigerung der ökologischen und ökonomischen Effizienz. Diese bilde die Grundlage für den Nachhaltigkeitsrahmen, der die Handlungsfelder Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz sowie soziale Verantwortung umfasse. „Eine durch und durch schlanke Produktion, nachhaltige Produkte und Prozesse sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen zählen seit jeher zu unseren Prioritäten“, bekräftigte Vetter. „Ein zentraler Hebel auf dem Weg dorthin ist das Lean Management: Der gezielte Einsatz von Methoden und Werkzeugen wie Shopfloor-Management, Wertstromanalysen, 5S und Kaizen ermöglicht es, Ziele in den einzelnen Bereichen klar zu definieren und strukturiert umzusetzen.“ Die Auszeichnung unterstreiche den konsequenten Nachhaltigkeitskurs von Netzsch und stehe zugleich für den gelebten Anspruch des Unternehmens, „Proven Excellence“ in allen Prozessen und Produkten umzusetzen.