Nachruf

von Redaktion

Ampfing – Der beliebte Fahrlehrer Max Rockinger ist nach einer langen Krebserkrankung im Alter von 73 Jahren gestorben.

Geboren wurde Max Rockinger am 22. Dezember 1952 in Ehring. Nach der Grund- und Hauptschule machte er eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. Danach verpflichtete er sich bei der Bundeswehr und sorgte so für den Unterhalt seiner Familie.

Seine große Leidenschaft war der Sport und es wurde ihm ermöglicht, bei der Olympiade 1972 die Sportler zu chauffieren. Mit den Sportlern war er verbunden und erzählte oft von den Enttäuschungen bei der Niederlage und den Glücksmomenten der Erfolge.

1972 war auch auf privater Ebene ein ereignisreiches Jahr. Es fand die Hochzeit mit seiner Annemarie statt und Sohn Jochen wurde geboren. In der Bundeswehrzeit absolvierte Max die Ausbildung als Fahrlehrer und machte sich 1989 in Ampfing mit einer Fahrschule selbstständig. Später kam eine zweite in Mühldorf dazu.

Max Rockinger hatte immer ein offenes Ohr für seine Schüler. Auch für seine Enkelkinder war er immer da und hatte manchen guten Tipp für sie parat, die Familie war ihm wichtig.

2013 machte sich bei Max Rockinger eine schwere Erkrankung bemerkbar. Er nahm den Kampf gegen die Leukämie auf. Die Fahrschule übergab er an seinen Sohn Jochen. Mit seinem Freund Ludwig Deinbeck machte er sich auf, um den Jakobsweg zu gehen. Viel war er mit dem Rad unterwegs und walkte jeden Tag über zehn Kilometer.

Im Winter liebte Max das Skifahren mit seiner Frau und besonders angetan hatte es ihm das Meer. In der Türkei fanden die beiden eine zweite Heimat.

2023 war eine Knochenmarkstransplantation nötig und es ging etwas bergauf. Bis August ließ es seine Krankheit zu, dass er immer noch die Anwärter für den Lkw-Führerschein betreuen konnte.

Als es gesundheitlich nicht mehr ging, wurde Max Rockinger nach München verlegt, dort schloss er dann für immer seine Augen. Persönliche Worte gab es von Diakon Josef Breiteneicher, für seinen Freund: „Wer Max kannte, wusste, aufgeben war nie sein Tenor. Er war immer ausgeglichen und ruhig, hatte nie ein böses Wort und war immer da, wenn man ihn brauchte. Mach es gut, lieber Freund.“ Im Anschluss fand seine Urne auf dem Ampfinger Friedhof seine letzte Ruhestätte. Begleitet wurde er von Familie, Verwandten, Freunden und vielen Fahrschulkollegen. Als letzten Gruß ließ seine Familie einen Strauß mit Herzluftballons mit vielen Wünschen in den Himmel steigen. stn

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