Erharting/Niederbergkirchen – Alle Anwesen in den Gemeinden Erharting und Niederbergkirchen erhalten bis September 2028 einen Glasfaseranschluss. Der entsprechende „Zuwendungsvertrag“ mit dem Netzbetreiber, der Telekom, wurde im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach unterzeichnet. Zu diesem Zweck werden in den nächsten 36 Monaten 411 Adresspunkte an das Glasfasernetz angeschlossen, teilt die VG mit.
Die Gemeinde Niederbergkirchen hat Ausgaben in Höhe von 4,322 Millionen Euro. Dagegen stehen die Einnahmen vom Bund sowie Investitionskostenzuschüsse im Rahmen der Gigabitrichtlinie 2.0 und die belaufen sich auf 2,161 Millionen Euro. Dazu kommen Einnahmen vom Freistaat in Höhe von 1,926 Millionen Euro (Bayerische Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie).
Der Gemeindeanteil der Gemeinde Niederbergkirchen wird nach Abzug der Zuwendungen voraussichtlich 234630 Euro betragen. Die gesamten Ausgaben müssen zu den Fälligkeiten durch die Gemeinde vorfinanziert werden.
Zum Gemeindeanteil kommen noch die Kosten für das Fachbüro und die juristische Beratung hinzu. Im Rahmen dieser Maßnahme werden 39,9 Kilometer an Tiefbauarbeiten realisiert. Es werden 171,5 Kilometer Glasfasernetz und 44,3 Kilometer Leerrohre neu geschaffen, erläutert Geschäftsstellenleiter der VG, Georg Wagenbauer.
Nach Ende der Maßnahme werden alle Teilnehmer an 411 Adresspunkten im Projektgebiet mit FTTB/H-Technologie ausgebaut und zuverlässig mit Bandbreiten von mindestens 1 Gigabit/s symmetrisch versorgt.
Die Zahlen für die Gemeinde Erharting schlagen bei den Ausgaben mit 2,010 Millionen Euro zu Buche. Auf der Einnahmenseite stehen Investitionskostenzuschüsse der Gigabit-RL 2.0 durch den Bund mit 1,005 Millionen Euro. Vom Freistaat kommen durch die KofGibitR 2.0 noch 826102 Euro dazu. Der Gemeindeanteil der Gemeinde Erharting wird nach Abzug der Zuwendungen voraussichtlich 179143 Euro betragen. Die gesamten Ausgaben müssen zu den jeweiligen Fälligkeiten durch die Gemeinde vorfinanziert werden. Zum Gemeindeanteil kommen noch die Kosten für das Fachbüro und die juristische Beratung hinzu. Im Rahmen dieser Maßnahme werden 16,4 Kilometer an Tiefbauarbeiten realisiert. Es werden 94,2 Kilometer Glasfasernetz und 24,1 Kilometer Leerrohre neu geschaffen.
Nach Ende der Maßnahme werden alle Teilnehmer an 301 Adresspunkten im Projektgebiet mit FTTB/H-Technologie ausgebaut und zuverlässig mit Bandbreiten von mindestens 1 Gigabit/s symmetrisch versorgt.re