Buchbach – 250 Jahre Pfarrkirche St. Jakobus waren Grund zur Freude für den ganzen Ort. Mit einem festlichen Gottesdienst mit Weihbischof Wolfgang Bischof, einem anschließenden Umzug ins Kulturhaus und einer Feier wurde das Fest begangen.
Als „Raum, in dem alltägliches stattfinden kann und in dem man Gott nahe sein darf“, beschrieb der Weihbischof die Kirche anlässlich des Jubiläums. Er sprach von der Kirche als Bau und als Organisation, sowie von den Gläubigen.
Das Wort von den „lebendigen Steinen der Kirche“ prägte sich ein. Die Orgel und der Projektchor des Pfarrverbands unter der Leitung von Claudia Stoiber sorgten für den festlichen Rahmen.
Ein gemeinsam mit allen Gläubigen gesungenes „Heilig, heilig“ schallte feierlich bis hoch unter die Kirchenkuppel.
Allen Herbststürmen zum Trotz konnte der Umzug zum Kulturhaus bei strahlendem Sonnenschein stattfinden.
Vorneweg marschierte die Buchbacher Blasmusik, ihr folgten die Fahnenabordnungen und zwei Kutschen mit Ehrengästen, danach kamen die Gäste.
Im Kulturhaus wurde gefeiert und Ansprachen kamen von Pfarrer Thomas Barenth, Bürgermeister Thomas Einwang. Für den Pfarrgemeinderat sprach Michaela Koller und über die Renovierung der Pfarrkirche referierte Kirchenpfleger Josef Schmid.
Mit dem Jubiläum der Kirche ging ein zweites Jubiläum einher. Vor 750 Jahren wurde der Markt Buchbach an das Erzbistum Salzburg zurückgegeben.
Mit dem zweiten Vertrag um Erharting 1275 legten der Salzburger Erzbischof und der niederbayerische Herzog Streitigkeiten bei und der Herzog gab den Markt Buchbach an Salzburg zurück.
Ein ausführlicher Bericht folgt.
Nicole Sutherland