Abgebrochene wirtschaftliche Entwicklung

von Redaktion

Großes Interesse an Mettenheimer CSU-Informationsveranstaltung zur Kommunalwahl 2026

Mettenheim – Der CSU-Ortsverband Mettenheim lud seine Mitglieder und Sympathisanten zu einem Informationsabend mit Blick auf die bevorstehende Kommunalwahl 2026 ins Kreuzer-Stüberl ein. Erfreulich viele Parteianhänger, die Junge Union, aber auch Vertreter der oppositionellen Überparteilichen Wählergruppe (ÜWG) und der mittlerweile aufgelösten SPD-Ortsgruppe ließen sich im Versammlungsraum sehen. Die 40 Zuhörer schienen an dem angekündigten Rückblick auf die Ergebnisse der Kommunalpolitik in der zu Ende gehenden Legislaturperiode interessiert. Denn nicht selten waren sie auch an der Realisierung wichtiger Vorhaben persönlich beteiligt. Insofern fühlt sich auch der noch junge CSU-Ortsvorsitzende Ambros Seelos den Ansprüchen seiner Partei und als Gemeinderat verpflichtet. Nach eigenem Bekunden freute er sich über den Zustrom der Veranstaltungsteilnehmer, unter denen es eine ganze Reihe von Ehrengästen zu begrüßen galt – angefangen von Altbürgermeister Stefan Schalk bis zum aktuellen Amtsinhaber Josef Eisner (CSU). In seiner Funktion als Bürgermeister dankte dieser allen Parteien und verdienten Bürgern für die Unterstützung seiner Arbeit in der Kommunalpolitik während der letzten fünf Jahre.

Als „abgebrochene“ wirtschaftliche Entwicklung wertete Eisner das Auf und Ab bei den für die Gemeinde bedeutsamen Gewerbesteuereinnahmen, die sich von einer Million Euro (2018) auf 1,5 Millionen Euro (2023) erhöhten, allerdings 2024 auf eine Million sanken. Als „gewaltige Hausnummer“ bezeichnete der Redner den Anstieg der Kreisumlage von 1,647 Millionen Euro 2018 auf 2,6 Millionen Euro im Jahr 2024 sowie die noch zu erwartende Steigerung in den Folgejahren. Trotzdem war es der Gemeinde möglich, Investitionen in Höhe von 14 Millionen Euro zu tätigen, wobei sie den Löwenanteil in die Finanzierung der Grundstückskäufe (4,2 Millionen Euro) steckte, in den Kindergarten (2,7 Millionen Euro) – abzüglich der staatlichen Zuschüsse von 1,5 Millionen Euro – sowie in den 1,7 Millionen Euro teuren Breitbandausbau ohne Einrechnung der 1,26 Millionen Euro an Fördergeldern.

Einer dringenden Finanzierung bedurfte der zu modernisierende Fahrzeugpark des Bauhofes, der Straßenbau in der Gemeinde und die Sanierung der in die Jahre gekommenen Infrastruktur in Mettenheim-Siedlung. Umfangreiche Mittel dienten der Ausstattung der drei Feuerwehren der Gemeinde Mettenheim sowie deren Unterhalt. Die Realisierung verschiedener größerer Bauvorhaben kündigte der Bürgermeister an. kch

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