Kompetenz, Wärme und Verantwortung

von Redaktion

Patrick Hüller ist offiziell Landratskandidat der SPD – Kandidatenliste vorgestellt

Mühldorf/Mettenheim – Patrick Hüller, 34 Jahre alt und beruflich als Controller in einer Einrichtung im Sozialen, geht jetzt auch ganz offiziell in das Rennen um den Chefsessel im Mühldorfer Landratsamt: Mit 100 Prozent der abgegebenen Delegiertenstimmen wurde er zum Kandidaten für die Landratswahl im Herbst 2026 nominiert. Ebenso einstimmig wurden auch die 60 Plätze auf der Kreistagsliste der SPD vergeben.

Selbstbewusst
bei der Vorstellung

Patrick Hüller gab sich durchaus selbstbewusst bei seiner Vorstellung: Seit 14 Jahren in der SPD politisch tätig, habe er von seinem Vater Hans Liebl früh gelernt. Dem legendären Mühldorfer Kommunalpolitiker und langjährigen Dritten Bürgermeister der Stadt habe er seine politische Einstellung zu verdanken und auch das Engagement in der SPD: „Diese Partei steht für Zusammenhalt, Gerechtigkeit und Respekt – deshalb ist die mein politisches Zuhause.“ Den Menschen zuzuhören, ihre Sorgen ernst zu nehmen und gemeinsam Lösungen zu finden – das ist es, was mich antreibt“, so Hüller unter dem Applaus der Delegierten.

Bezahlbaren
Wohnraum schaffen

Einer der Schwerpunkte seiner politischen Arbeit im Falle eines Wahlgewinns sei die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, denn: „Viele Familien wissen nicht mehr, wie sie sich ein Zuhause leisten können.“ Auf dieses Problem brauche es „mutige Antworten, keine Ausreden“. Starke Impulse wolle er auch im Bereich der Wirtschaft setzen und er werde sich, so versprach er, für eine gute Gesundheitsversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises einsetzen. Gesundheit dürfe kein Zufall und keine Frage des Wohnortes sein, sondern müsse ein Recht bleiben, für das er als Landrat kämpfen wolle. Eine Lanze brach Hüller für ein Verbleiben der Energieversorgung in öffentlicher Hand, denn leistbare Energie sei ein besonders wichtiger Teil der Zukunftssicherheit in der Region.

„Ich möchte Landrat werden, weil ich glaube, dass Politik wieder näher am Menschen sein muss, als dies jetzt der Fall ist. Die Zukunft des Landkreises müsse mit Kompetenz, Mut, Verantwortung, aber auch mit sozialer Wärme gestaltet werden.“ Claudia Hungerhuber, SPD-Kandidatin für das Bürgermeisteramt in der Kreisstadt, lobte in ihrem Statement die klaren Aussagen des Landratskandidaten, lobte seine Sachlichkeit und sein Engagement: „Wir als Sozialdemokraten, wir reden nicht über die Leute, sondern mit den Menschen“, stellte sie klar. Zuhören sei immer besser als Besserwisserei, für die SPD gelte im Wahlkampf deshalb: „Wir schreien nicht am lautesten, aber auf unser Wort kann man sich verlassen“, hielt sie fest. Dies gelte in den Räten der Gemeinden ebenso wie im Kreistag. Gerade „im reichen Bayern“ müsse deshalb der ganz überwiegende Anteil des Sondervermögens an die Kommunen gehen, denn hier „vor Ort“ entscheide sich, ob die Bürgerinnen und Bürger der Politik und dem Staat noch vertrauen. Den SPD-Freunden vor Ort bescheinigte er die richtigen Argumente und Visionen und er gab der Zuversicht Ausdruck, dass man damit auch bei den Wählerinnen und Wählern punkten werde.

Belastungen der
Kommunen

Prominenter Gast des Abends war Michael Schrodi, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. In seiner Rede thematisierte er die Belastungen der Kommunen – von Kinderbetreuung über Schulgebäude und Krankenhäuser bis hin zu Digitalisierung und ÖPNV. „Städte und Gemeinden müssen immer mehr Aufgaben stemmen, aber die Mittel werden knapper“, so Schrodi. Das Sondervermögen des Bundes mit 100 Milliarden Euro solle helfen, den Investitionsstau zu lösen. Er warnte jedoch, dass „gerade Ministerpräsident Söder und Finanzminister Füracker gerne klebrige Hände haben, wenn es um die Weiterleitung von Bundesmitteln geht.“

„Die richtigen Argumente und viel Zuversicht“

Die Bundesregierung wolle, so Schrodi, „dass die Menschen vor Ort sehen, dass investiert wird – in Kinderbetreuung, Straßen, Schienen und Digitalisierung.“ Er forderte, dass mindestens 70 Prozent der Gelder direkt bei den Kommunen ankommen: „Gerade im reichen Bayern entscheidet sich vor Ort, ob die Menschen dem Staat und der Politik noch vertrauen.“ Den SPD-Freunden im Landkreis bescheinigte er „die richtigen Argumente und viel Zuversicht.“

Zum Schluss wurde die neue SPD-Kreistagsliste vorgestellt, bei der, wie Hüller und Hungerhuber betonten, auf eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern geachtet wurde.

Die SPD-Kreistagsliste für den Landkreis Mühldorf

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