Viel Lob für gelebten Gemeinsinn

von Redaktion

CSU Neumarkt-St. Veit feiert 70-jähriges Bestehen – Grußworte und Glückwünsche

Neumarkt-St. Veit – Die CSU in Bayern (Christlich- Soziale Union) wurde im Januar 1946 in Bayern gegründet, um die bürgerlichen Kräfte zu vereinigen. Rasch etablierte sich diese Partei als eine Kraft, die die unterschiedlichsten Gruppen vereinte: Einheimische und Flüchtlinge, Handwerker und Beamte, Landwirte und Professoren, vor allem aber Katholiken und Protestanten. Im Mai 1955 gründeten interessierte Neumarkter auch einen Ortsverband dieser mittlerweile fest in der neuen Bundesrepublik etablierten Partei. Unlängst feierte der Ortsverband Neumarkt-St. Veit der CSU seinen 70. Geburtstag.

Heimat stärken und nach Verbesserungen suchen

Es begann mit einem Gottesdienst in der Jakobskirche im Ortsteil Hörbering. Pfarrer Franz Eisenmann dankte schon in der Begrüßung diesen Lokalpolitikern für ihren Einsatz für die Allgemeinheit, für ihr Bemühen, die Heimat zu stärken und immer nach Verbesserungen zu suchen. In seinem Predigttext, der sich am Missionssonntag orientierte, machte er auch den Politikern Mut, für ihre Vorhaben zum Wohle der Bürger zu werben. Den Gottesdienst umrahmte ein Männerchor mit der Bauernmesse unter Leitung von Lorenz Bauer.

Der Festakt fand anschließend im Landgasthof Zens im Ortsteil Hofthambach statt. Im festlich geschmückten Saal begrüßte die kommissarische Vorsitzende, Johanna Obermeier, die zahlreich erschienen Gäste und Mitglieder, darunter zwei Abgeordnete des Landtags, den Landrat, den Zweiten Bürgermeister und viele Stadt- und Kreisräte der Partei. Gerne und dankbar nahm sie die Glückwünsche der Frauenunion und der Jungen Union entgegen.

Die zweifache Staatsministerin a. D. Kerstin Schreyer und jetzt Vizevorsitzende des Wirtschaftsausschusses, zeigte sich eingangs ihrer Festrede erfreut über den kirchlichen Beginn dieser Feier, was in ihrem Wahlkreis München Süd nicht immer die Regel sei. Nach ihren anerkennenden Äußerungen über die geleistete Arbeit des Ortsverbandes, erinnerte sie an besondere politische Ereignisse im Gründungsjahr 1955. Dann erwähnte sie erreichte politische Erfolge bairischer CSU-Regierungen. Bei den Berichten über ihre Arbeit für die Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung klagte sie über viele Fehlentscheidungen des Wirtschaftsministeriums. Dabei stellte sie heraus, dass eine organisierte Partei doch wirkungsvoller arbeiten könne als ein „Haufen freier Wähler“, deren Anführer nicht gut mit der Regierung zusammenarbeite.

Bei der AfD habe sie erkannt, dass deren „schlimmen Worte aus dem Mikrophon“ von dem, was sie untereinander sprechen, noch weit übertroffen werde. Viel Dank sprach sie allen Ehrenamtlichen aus, klagte über „Leiden wegen der Ampelregierung“, verdeutlichte ihre Vorstellung vom richtigen Einsatz des Bürgergeldes und kehrte dann zurück zum Ortsverband. Er sei stark, tüchtig und gut geführt.

Hoffnungsvoll sieht sie den Bürgermeisterkandidaten Stefan Streck, der trotz seines jungen Alters ein sicheres Auftreten und feste Vorstellungen von seinem angestrebten Amt als Bürgermeister habe. Überhaupt sei es ja ein Anliegen aller, dass öffentliche Ämter von der Jugend angestrebt und übernommen werden. Ihren Glückwünschen für weitere 70 Jahre CSU in Neumarkt-St. Veit folgten Grußworte und Glückwünsche des Landtagsabgeordneten Sascha Schnürer und von Landrat Max Heimerl, der noch an große CSU-Erfolge aus seiner Zeit als Ortsvorsitzender erinnerte.

In einer kurzen und bündigen Rede stellte der CSU-Bürgermeisterkandidat Stefan Streck noch einmal deutlich klar, warum er sich für dieses Amt zu Recht zur Verfügung stellt.

Liebevoll geordnete
Bände zum Blättern

Nach einem gemeinsamen Mittagessen fanden die Besucher im Saal Zeitungsberichte und Bilder in liebevoll geordneten Bänden zum Blättern.

Sie zeigten Erfolge und auch Veranstaltungen der CSU in den letzten sieben Jahrzehnten ihres Bestehens. Und an der Leinwand liefen unentwegt Powerpoint-Serien mit ähnlichen Motiven. Bei Kaffee und Kuchen dauerte die unterhaltliche Feier noch bis in den späten Nachmittag.

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