„Zulauf und Bedarf sind weiterhin enorm“

von Redaktion

Der Ortsverband des VdK Lohkirchen/Oberbergkirchen hielt Jahresrückblick mit Ehrungen

Lohkirchen/Oberbergkirchen – Der Ortsverband des VdK hatte seine Jahresversammlung im Gasthaus Eder in Habersam. Vorsitzender Josef Koller sprach von einem guten und ruhigen Jahr. Man habe Geburtstage von Mitgliedern ab dem 70. Lebensjahr besucht, außerdem gab es als Dankeschön für alle Mitglieder Präsente.

Kassier Johann Huber gab die Einnahmen mit über 1384 Euro an. Dem standen Ausgaben von rund 890 Euro gegenüber, sodass man einen Gewinn verbuchen kann. Erfreulich ist auch, so der Vorsitzende Josef Koller, dass sich der Mitgliederstand auf 138 erhöht hat.

Die VdK-Kreisvorsitzende Rosina von Roennebeck berichtete über die Arbeit im Kreisverband. Alleine für die Landkreise Mühldorf und Altötting habe es 2024 5230 Beratungstermine gegeben; Tendenz steigend. Sie berichtete, dass rund 60 Millionen Euro an Nachzahlungen im ersten Halbjahr 2025 durch Einsprüche des VdK zustande gekommen seien. Der Verband vertritt rund 20 Prozent der Klagen vor dem Landesgericht. Gelobt wurde auch das Herzensprojekt der Kreisvorsitzenden, die Haussammlung „Helft Wunden heilen“. Es wäre toll, wenn von jedem Ortsverband jemand sammeln geht, so die Kreisvorsitzende. „Viele Ortsverbände haben es einschlafen lassen – fangt einfach im Kleinen wieder an, wir können das Geld gut gebrauchen“, so von Roennebeck. Das gesammelte Geld bleibe zur Hälfte beim Ortsverband.

Sturm gelaufen sei der Dachverband über die Aussage, dass sich Rentner für ein Soziales Jahr zur Verfügung stellen, sollen. Die Rentner haben ihren Teil schon geleistet. Viele tun es auch nach wie vor, beispielsweise mit der Pflege von Angehörigen. „Den Rentnern noch was aufbürden“, so die Kreisvorsitzende, „das geht gar nicht“.

Im weiteren Verlauf wurden langjährige Mitglieder geehrt. Für 15 Jahre Mitgliedschaft: Elfriede Demmelhuber, Heinrich Romeder und Johann Kamhuber. Die bronzene Nadel wurde an Gerhard Meier verliehen, Silber ging an Georg Holzner und Helmut Melzer.

Im Abschluss gab es eine kurze Vorschau, was im kommenden Jahr geplant ist. Aus der Versammlung kam die Frage, was mit dem Geld aus der Haussammlung, mit dem Anteil den der Ortsverband bekommt, gemacht werde. Dazu Josef Koller: „Wir bearbeiten und unterstützen Anträge, da fallen unter anderem Verwaltungskosten an, für die das Geld verwendet wird“. Eine Frage war, warum keine Familienmitgliedschaften angeboten werden. Dazu Rosina von Roennebeck: „Wenn Hilfe beansprucht wird, muss sie personenbezogen sein. Das sei bei einer Familienmitgliedschaft nicht möglich“. stn

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