Irl – Kirchweih ist in Bayern eine fest verankerte Tradition. Kulinarisch steht Kirchweih für üppige Festessen. Die Irler Jubiläumskirchweih der Feuerwehr, die heuer zum 40. Mal stattfand, war früher vor allem das zentrale Fest des bäuerlichen Lebens.
Auch beim Kirchweihfest hielten alle Feuerwehrler zusammen und packten kräftig mit an, um den großen Besucherandrang zu bewältigen. Angelockt von herrlichem Herbstwetter und dem Ambiente rund um das Feuerwehr-Gerätehaus strömten die Besucher aus allen Himmelsrichtungen zum Feuerwehr-Kirta nach Irl. Los ging’s mit einer Festmesse von Pfarrer Marek Kalinka, mitgestaltet vom Aspertshamer Kirchenchor. Mit allerlei frisch zubereiteten Speisen aus der Festküche ließen sich die Besucher verwöhnen. Neben Entenbrust und Surbraten wurden auch Ochsenbraten und Rahmschwammerl angeboten. Mit Festbier und alkoholfreien Getränken war für den Durst bestens gesorgt. Auch im Kaffee konnte man bei Kuchen und verschiedenen Schmalzgebäcken ein paar gemütliche Stunden verbringen.
Am Platz gleich nebenan fand ein internationales Hufeisenturnier statt. Sieger wurde die Mannschaft Hufeisenfreunde Zangberg vor Mfm Metzen und Stockschützen Oberbergkirchen.
Für die Kleinen gab es Kinderschminken, eine Hüpfburg und Fahrten mit dem Feuerwehrauto.
Ein Klassiker war das Rehragout mit Hauberling, das reißenden Absatz fand. Mehr als nur ein geselliges Ereignis ist der Feuerwehrkirta, Ausdruck lebendiger Tradition und regionaler Verbundenheit, es bringt Menschen aus nah und fern zusammen. Auch beim abschließenden Kesselfleischessen am Montag war die Festhalle wieder bis auf den letzten Platz besetzt und man ließ die Feuerwehr-Kirta gemütlich ausklingen.fma