Ein Ort, an dem sich niemand alleine fühlt

von Redaktion

Jubiläum „250 Jahre Pfarrkirche St. Jakobus“ mit einem großen Fest gefeiert

Buchbach – Zum Jubiläum der Pfarrkirche St. Jakobus, die 250 Jahre alt wurde, hielt Weihbischof Wolfgang Bischof ein Pontifikalamt. Die Messe wird so genannt, wenn ein Bischof sie hält.

Groß war der Zulauf, die Pfarrkirche war voll. Orgel und der Projektchor aus Mitgliedern des gesamten Pfarrverbands gestalteten die musikalische Begleitung. Michaela Koller vom Pfarrgemeinderat hielt die Lesung, ebenso Diakon Dr. David Neu, und angeführt von Kirchenpfleger Josef Schmid wurden die Fürbitten verlesen.

Kirche ist ein Bau
aus lebendigem Stein

In seiner Predigt stellte der Weihbischof die Frage: „Was versteht man unter Kirche?“ Es ist nicht nur der Bau oder die Organisation, es sind die Menschen. „Ein Bau aus lebendigem Stein, die wir sind, wir sind Kirche“, sagte der Weihbischof, und er schloss, dass es Orte wie die Pfarrkirche brauche, damit man sich nicht alleine fühle. Der Weihbischof Wolfgang Bischof, Pfarrer Otto Steinberger, Pfarrer Thomas Barenth, Pfarrvikar Dr. Anicet Mutonkole-Muyambi, Diakon Alfred Stadler und Diakon Dr. David Neu hielten gemeinsam die Eucharistiefeier für die Kirche ab. Anschließend gaben sich alle ein Zeichen des Friedens. Zum Schluss des Gottesdienstes erteilte der Weihbischof seinen bischöflichen Segen.

Glück mit dem Wetter hatten alle Beteiligten beim anschließenden Umzug zum Kulturhaus. Bei strahlendem Sonnenschein stellten sich die Buchbacher Blasmusik, die Fahnenabordnungen und zwei Kutschen mit Ehrengästen auf. Ihnen folgten die Gäste. Mit Musik marschierte der Zug durch den Ort.

Im Kulturhaus versammelten sich alle Gäste an den festlich gedeckten Tischen. Sie wurden begrüßt von Pfarrer Thomas Ba-renth. Er nahm Bezug auf die Geschichte der Kirche, die vor 250 Jahren im Auftrag des Fürstbischofs Sigismund von Salzburg erbaut wurde. Nach einem Brand musste das ganze Dorf neu aufgebaut werden. Der Entwurf von Wolfgang Hagenauer wurde für die Kirche architektonisch gelungen umgesetzt. Als Aufgabe und Auftrag sah Pfarrer Barenth den Erhalt der Kirche mit den anstehenden Renovierungsmaßnahmen.

Renovierung wird
ein finanzieller Kraftakt

Bürgermeister Thomas Einwang gratulierte zum Jubiläum der Pfarrkirche und wies auf ein zweites Jubiläum hin. Vor 750 Jahren wurde der Markt Buchbach an das Erzbistum Salzburg zurückgegeben. Heute sei Buchbach eine Heimat, die lebt, wo man sich kennt und unterstützt, so der Bürgermeister. Ein kurzes Grußwort sprach auch die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Michaela Koller.

Über die Renovierung der Pfarrkirche referierte Kirchenpfleger Josef Schmid. Mit über einer Million Euro werde es ein Kraftakt, auch wenn die Kirchenverwaltung 85 Prozent der Kosten übernehme. Er rief die Bevölkerung zur Unterstützung auf. Bei einem anschließenden gemeinsamen Essen konnten die Gäste sich austauschen.

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