Nachruf

von Redaktion

Engelsberg – Eine große Trauergemeinde begleitete Josef Burggraf, vielen bekannt als der Schmid Sepp von Starfling, in der Engelsberger Pfarrkirche auf seinem letzten Weg. Pfarrer Hans Speckbacher hielt den Trauergottesdienst und zeichnete den Lebensweg des Verstorbenen nach. Der Gottesdienst wurde musikalisch gestaltet vom Kirchenchor, Tochter Gabriele und Enkelin Kathrin spielten Stücke auf der Orgel und Querflöte. Die Fürbitten lasen die Enkelkinder.

Josef Burggraf wurde am 26. Mai 1932 in Höbering auf dem Bründl-Anwesen geboren. Mit vier Geschwistern wuchs er auf, die Schule besuchte er in Engelsberg. 1962 heiratete er Frieda Sommerauer, mit ihr gründete er eine Familie, aus der glücklichen Ehe entstanden sechs Kinder. Besonders stolz war er auf seine zwölf Enkel und ganz besonders auf seine zwei Urenkel Lina und Paul.

1964 kam Sepp auf den Hof seines Onkels nach Starfling, den Hof bewirtschaftete er bis zur Übergabe an seinen Sohn Josef mit großem Einsatz.

Sepp Burggraf war ein Mensch, der sich in vielen Bereichen einbrachte und das Miteinander schätzte, er war beliebt und humorvoll. Er war Gründungsmitglied des TuS Engelsberg, war 20 Jahre im Gemeinderat Engelsberg vertreten und war bei den Schützen und der Feuerwehr aktiv. Er war begeisterter Schafkopfspieler, auch beim Eisstockschießen war er mit Freude dabei. Der Fußball – ob beim heimischen Verein oder bei den Spielen im Fernsehen – blieb stets seine Leidenschaft. Ein fester Bestandteil seines Lebens war auch der sonntägliche Kirchgang, viele Jahre sang er im Kirchenchor mit.

Ehrende Nachrufe sprachen Bürgermeister Martin Lackner und der TuS-Vorsitzende Günther Abel. Am Grab spielten die Andreasbläser eines seiner Lieblingslieder, die Fahnenabordnungen der Vereine senkten ihm zu Ehren ihre Fahnen. gg

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