Über eine halbe Million Euro Investitionen

von Redaktion

Aus dem Stadtrat – Dafür gibt die Stadt Neumarkt-St. Veit ihr Geld aus

Neumarkt-St. Veit – Von wegen, in der Stadt Neumarkt-St. Veit passiert nichts: Am Ende der öffentlichen Stadtratssitzung erfuhren die Mitglieder, dass einige Bauarbeiten vergeben wurden. Bürgermeister Erwin Baumgartner nannte Investitionen in Höhe von knapp 575000 Euro.

Bei der Bekanntgabe der Vergaben wurde deutlich, dass die Maßnahmen zur Sanierung der Kläranlagen voll am Laufen sind. 140250 Euro gibt die Stadt für die Erneuerung der Wärmeversorgungsanlage an die Firma Schönfelder aus Waldkraiburg aus.

Einheimische Anbieter kommen zum Zug

47447 Euro sind es für die Sanitäreinrichtungen, für die ebenfalls die Waldkraiburger Firma den Zuschlag erhalten hatte. Und rund 41986 Euro kostet laut Ausschreibung die Erneuerung der Gebäudeautomation, die Firma Mescado aus Marktl wird diese Arbeiten ausführen. Die Probebohrung für den Brunnen VII wird die Firma Brunnenbau aus Hebertsfelden zum voraussichtlichen Gesamtpreis in Höhe von 173629 Euro übernehmen. Die Firma Swietelsky aus Burghausen wird gleich mehrere Asphaltierungsarbeiten vornehmen, für die der Stadtrat schon in der Sitzung zuvor die Vergabe entschieden hatte. 124388 Euro waren für drei Maßnahmen vergeben worden. Diese teilen sich auf, und zwar auf die Schadstellensanierung in Großthalham mit 59520 Euro sowie für die Anrampung von Brücken in Höhe von rund 12000 Euro. Eine „Anrampung“ ist eine geneigte Fahrfläche zum Ausgleich verschiedener Höhenniveaus. Auch für die Straßensanierung am Stadtplatz, die in den vergangenen Tagen begonnen hat, gibt die Stadt Geld aus. Rund 52798 Euro fallen dafür an. In der Septembersitzung hat der Bau- und Umweltausschuss beschlossen, dass ein Teilstück des Gehwegs in der Johannesstraße mit Pflaster von zehn Zentimetern Stärke sowie die Irlgasse und die Restfläche bei der Bücherei mit Pflaster von 14 Zentimetern Stärke ausgeführt werden soll. Mit Granitpflasterbelag analog dem Durchgang zur Bücherei.

Keine Restbestände aus der Stadtplatzsanierung

Der wirtschaftlichste Bieter dafür ist die Firma SL Pflasterbau aus Tittling mit rund 47117 Euro brutto, die dann auch den Zuschlag bekommen hat. Hier erkundigte sich SPD-Stadtrat Ludwig Spirkl, ob es sich bei den Steinen um Restbestände der Stadtplatzsanierung handle. Dies verneinte Bürgermeister Baumgartner. Es werden Pflastersteine verlegt, die der Optik am Zugang zur Bücherei ähneln.

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