„Großartige Idee ist Wirklichkeit geworden“

von Redaktion

Dirtpark offiziell seiner Bestimmung übergeben – Hartnäckigkeit der Jugendlichen hat sich gelohnt

Ampfing Was 2021 mit einer Idee von Ampfinger Kindern begann, ist jetzt Realität: Der Ampfinger Dirtpark ist fertig und wurde nun mit dem Segen von Pfarrer Josef Reindl offiziell eröffnet. Bürgermeister Josef Grundner ging bei der Einweihung auf den Werdegang – von der Idee bis zur Eröffnung – des Dirt- und Pumpparks ein.

2021 kamen Kinder mit dem Anliegen in das Rathaus, ob in der Gemeinde nicht eine Pumppark-Anlage gebaut werden könnte. Dazu hatten sie auch eine Unterschriftenliste und einige Skizzen mitgebracht, wie sie sich das Unterfangen vorstellen.

Bis ins Jahr 2023 wurden
Standorte begutachtet

Im Februar 2022 wurde dann der Antrag durch die CSU-Fraktion und den SPD-Sportreferenten Rainer Himmelbach im Gemeinderat gestellt. Erste Überlegungen wurden angestellt und Ideen gesammelt, wo dieser am besten hinpassen könnte. Im Juli 2022 gab es erste Diskussionen und den Beschluss im Gemeinderat, die generelle Machbarkeit zu prüfen. Bis ins Jahr 2023 wurden verschiedene Standorte begutachtet, wie zum Beispiel die verwaisten Tennisplätze auf dem TSV-Gelände, und recherchiert, ob es Förderprogramme gibt.

Aufgrund der hohen Kosten wurde das Projekt erst einmal zurückgestellt. Im Dezember 2024 kam dann Monika Geidobler zu Bürgermeister Josef Grundner mit der Bitte, ob man das Projekt nicht wieder aufgreifen könnte. Zeitgleich hatte Monika Geidobler auch viele Ideen im Gepäck, die zur Kostenminderung beitragen, und auch die Mithilfe vieler Freiwilliger bot sie an. Jedoch kam das Projekt wieder zum Stillstand. Erst mit einer erneuten Nachfrage und Aufforderung von Monika Geidobler kam Leben in die Sache. Man fuhr nach Kraiburg, um die dortige Anlage zu besichtigen, und gleichzeitig recherchierte man, wo man das Material für die Ampfinger Bahn günstig herbekommen könnte.

Im April 2025 gab es im Gemeinderat die grundsätzliche Zustimmung zum Bau des Dirtparks. Der Auftrag ging an Guido Tschugg, er sollte ein Umsetzungskonzept ausarbeiten. Dazu war die Teilnahme von Ampfinger Kindern und Jugendlichen zur Mithilfe ausdrücklich erwünscht. Jugendreferentin Otti Gantenhammer gründete eine Whatsapp-Gruppe. Es gab ein Treffen mit den Kindern, Jugendlichen, Guido Tschugg, Otti Gantenhammer und Bauleiter Matthias Stachowitz sowie den Eltern. Dann fiel der finale Beschluss des Gemeinderates im Juli positiv aus.

Um den vorgegebenen Kostenplan einzuhalten, wurde versucht, viele Unterstützer zu finden. Zahlreiche Firmen sowie der Bauhof Ampfing packten unter tatkräftiger Mithilfe der Jugendlichen und Eltern beim Bau und Einbau der Rampen, dem Auftragen von Mineralbeton und Brechsand auf die Strecke und den Befestigungsarbeiten mit an.

Genehmigte Kosten
wurden eingehalten

Die genehmigten Kosten beliefen sich auf 64300 Euro. Der aktuelle Kostenstand liegt bei 52500 Euro und die bearbeitete Fläche beträgt 1900 Quadratmeter. Zur ursprünglichen Planung wurde die Fläche etwas vergrößert, um den Park auch für die kleineren Nutzer attraktiver zu gestalten.

Abschließend ging ein großes Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben – von den engagierten Jugendlichen über die fleißigen Hände beim Bau bis hin zu den Unterstützern. Mit Teamgeist, Einsatz und Leidenschaft ist ein Ort für Spaß, Bewegung und Gemeinschaft entstanden – von Ampfingern für Ampfinger.

Artikel 1 von 11