Kraiburg – Dass Kraiburgs Pfarrer Michael Seifert nicht nur bei den Gottesdiensten beeindruckt, sondern sich auch als guter Organisator von Reisen bewährt, wurde kürzlich bei der Schottland-Reise wieder deutlich.
Seit er in Kraiburg als Seelsorger tätig ist, organisiert der Leiter des Pfarrverbandes Kraiburg-Flossing alle zwei Jahre eine Pfarrverbands-Wallfahrt in verschiedene Länder. Die Reisen führten bereits zweimal nach Irland, nach Burgund und nach Israel. Auf den Spuren der heiligen Benedikt und Franziskus wandelten die Wallfahrer in Assisi, und in Süditalien waren Bari mit dem heiligen Nikolaus, Padre Pio oder Amalfi mit dem heiligen Andreas die Reiseziele.
In den Zwischenjahren unternimmt Pfarrer Seifert mit den jungen Altardienern jeweils eine Ministranten-Wallfahrt in verschiedene Regionen.
Von königlichen Schlössern bis zum Loch Ness
So machten sich vor Kurzem 45 Pilger aus dem Pfarrverband Kraiburg-Flossing und darüber hinaus mit ihrem Reiseleiter auf den Weg nach Schottland. Beim Gottesdienst in der Kraiburger Marktpfarrkirche spendete Pfarrer Seifert den Reisesegen, bevor es mit dem Bus zum Münchner Flughafen ging. Nach der Landung in Edinburgh erreichte die Wallfahrtsgruppe die verschiedenen Stationen mit dem Bus.
Sie durften – wie richtige Schotten – in Glamis Castle, dem Geburtsschloss von Queen Mum, ihren Cream Tea mit Tee oder Kaffee und Scones genießen. „Zu den wunderbaren Eindrücken, die auf uns einprasselten, zählten die Gärten von Pitmedden, die sie in die geordneten Gartenanlagen des 17. Jahrhunderts und die landwirtschaftliche Lebensweise der letzten Jahrhunderte katapultierten. Die Kunst der Whiskyherstellung mit Verkostung desselben war ebenso interessant. Jedoch verlief die Suche nach Nessie, dem Ungeheuer von Loch Ness, wieder einmal erfolglos“, erzählt Michael Seifert. Beim Abenteuerausflug zur Insel Iona, vor den Inseln Mull und Großbritannien, ging es über enge Straßen. Bei der Fährfahrt über das Meer genossen die Ausflügler die bewundernswerte schottische Landschaft. Die Schlösser Stirling und Edinburgh mit ihrem königlichen Glanz sowie der Ort, an dem Prinz William seine Kate kennenlernte, waren weitere Attraktionen. Hier in St. Andrews, wo einst die Reliquien des heiligen Apostels Andreas in der riesigen Kathedrale Tausende von Menschen zur Pilgerschaft angezogen hatten und dem Land das Andreaskreuz als Flagge beschert wurde, wurde ebenfalls gewallfahrtet.
Geistliche Höhepunkte
und begeistertes Fazit
Eine Messfeier in einem versteckten Benediktinerkloster, das frühchristliche Missionszentrum der keltischen Kirche auf Iona und die Abschlussmesse in der katholischen Kathedrale in Edinburgh zählten zu den Höhepunkten.
„Diese vielen schönen Erlebnisse möchten wir nicht missen und sind für uns unvergesslich. Unsagbar beeindruckend war schon die Weite der Landschaft, die man gar nicht überblicken konnte. Wir waren das erste Mal dabei und die einwöchige Wallfahrtsreise hatte unser Kraiburger Reisepfarrer Seifert bestens organisiert und alle zusammen waren wir ein Super-Haufen“, waren Helga und Josef Manstetter begeistert, wie auch alle anderen Teilnehmer.