Wenn de Erdn z’vui werd!

von Redaktion

Vor Allerheiligen hod er sei Familiengrab im oidn Muidorfa Friedhof visitiert und mit Schreckn festgstoid, dass dem Grab a Haufa Erdn abgehd. Das Grab is direkt abgsagd. Do hod ganz schnoi was gschehng miassn, „denn mid an sechan Grab brauchst an Allerheiligen ned o’treten“, hod er für sich festgstoid. Mid an Schpäzi hod er des Grab no moi in Augenschein gnomma, und der hod a glei gsagd, dass da a Erdn nei gherd und zwar ned zu knapp.

Am Freidog vor Allerheiligen is er zum Kaufa von da Graberde zu an Händla im Muidorfa Südn gfahrn. Vorm Eingang vor dem Gschäft is Haufa Graberde gflagd und hod auf Käufa gwart. 20 Liter is auf den Säcken draufgstandn und schon war guada Rat deua. Wia vui 20-Liter-Säck werd er braucha, damit de Grabsenkung wieda kaschiert wern ko. Er hod sinniert und wieda sinniert, und is zu dem Ergebnis kemm, dass mid vier Säck von dera Graberde des Loch im Familiengrab gschlossen wern ko.

Mit dene vier Säck Graberde im Koffaraum von seim Auto is er wieda zum Friedhof. Dort hod er mid Müh und Not an Schubkarrn dawischt, denn de Stod im Friedhof zum Ausleihn o’gschafft hod.

Seine vier Sacken hod er vom Auto in den Schubkarrn umgladn und woid stante pede zum Grab hifahrn. So hod er denkt, aba da Schubkarrn hod soiba glenkt. So hods ah Zeitl dauad bis er zum Grab kemma is.

Er hod den erstn von dene vier Sack Graberde aufgmachd und aufs Grab gschütt. De 20 Kilo warn presst und ham so vui mehra dagem, ois ma ausgrechnet hod. Der oane Sack hät leicht glangt, um des Loch im Grab zu nivelliern. Er hod aba no den nächsten Sack aufgmacht, und wieda übas Grab ausgleert. De ganze Erdn hod er wieda schee vateilt und des Familiengrab hod an ganz kloa Hügel gahbd, den es vorher ned gahbd hod. Dann sann o de Gstecka für Allerheilign draufkemma und das Grab war präsentabl.

Do was er mid seine zwoa übablieme Säck Graberde macht, steht no in de Stern.

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