Waldkraiburg – „Ich will Berge versetzen, auch wenn ich immer wieder aufstehen muss.“ Einen treffenderen Einstieg hätte sich Realschulabschlussschülerin Julia Feigl nicht ausdenken können: Mit Adeles Song „Everybody is watching you“ begrüßte sie die Besten des Jahrgangs 2024/25 im Haus der Kultur zu ihrer Ehrung. Und der weitere Liedtext passte fast noch besser: „Weil du dich hier zuhause fühlst.“ Für Bürgermeister Robert Pötzsch der ideale Anschluss, als er die 26 Besten der Stadt begrüßte. Viele in Begleitung der Eltern, Großeltern, Freund oder Freundin. „Noch wart ihr bis vor Kurzem in Schule oder Ausbildung und nun stehen euch viele Türen offen. Um mit Goethe zu sprechen: Es ist nicht genug, viel zu wissen, es muss auch angewandt werden. Ihr könnt dies jetzt mit Tatkraft tun!“
Er lobte Eltern, Freunde, Lehrer und Ausbilder, von denen sich sicher einige an die tatkräftige Gründergeneration der Stadt vor 75 Jahren erinnern konnten. Mit einem starken Umfeld könne ein Fundament für die Zukunft geschaffen werden. Leistung, Perspektive und die nötige Neugier müssten Hand in Hand gehen. Die Stadträtin für Familie, Kinderbetreuung und Schulen, Christine Graupner, verwies daran anknüpfend auf Mitmenschen, die dies gezeigt haben. Sie hätten ihre vielfältigen Begabungen genutzt, um kreativ und verantwortlich für andere da zu sein. „Der irische Dichter William Butler Yeats schuf das Bild vom ‚entzündeten Feuer‘, das ihr als Einladung sehen sollt, mit euren Begabungen die Welt mitzugestalten.“
Zusammen mit dem Bürgermeister gratulierte sie anschließend den Besten: Jeder bekam ein kleines Geschenk und ein Erinnerungsfoto. Den idealen Schlusspunkt der Feier setzte wiederum Julia Feigl mit dem anspornenden Song „Rise Up“ von Andra Day, in dem es heißt: „Ich werde Berge versetzen und auch immer wieder aufstehen.“
Beim anschließenden Imbiss im Foyer stieß man nicht nur auf das Ergebnis der vergangenen Schul- oder Ausbildungszeit an: Auch von schon recht konkreten Zukunftsplänen war vielfach zu hören.