Neumarkt-St. Veit – Ortsschilder weisen bereits auf das Fest „400 Jahre Maria Einsiedeln“ im nächsten Jahr hin. Die Vereine des Ortes haben das in einer gemeinsamen Aktion organisiert. „Wir wollen sie auch nach der 400-Jahr-Feier weiter verwenden“, verrieten die Vereinsvertreter. „Wir wollen das Fest in bleibender Erinnerung behalten“, meinte Alfred Rosai vom Förderverein Maria Einsiedeln Teising.
Vom 18. bis 20. September 2026 verwandelt sich Teising in einen Ort der Erinnerung, Gemeinschaft und Feierlichkeiten. Die Kapelle Maria Einsiedeln wird an diesem Wochenende 400 Jahre alt und das Jubiläum fällt wieder auf einen Sonntag, wie bei ihrer Einweihung am 20. September 1626 durch den Bischof von Chiemsee, Johann Christoph Graf von Liechten-stein-Kastelkorn. Seit Mai 2025 tagt der Festausschuss schon unter der Leitung von Pfarrer Franz Eisenmann und Pfarrverwaltungsleiterin Karin Löw aus Neumarkt-St. Veit.
Veranstalter bei all den Vertretern und Helfern ist die Kirchenstiftung St. Vitus. Auch wenn noch nicht alles fertig geplant und organisiert sei, so haben die Verantwortlichen jetzt schon das eine oder andere verraten. Es wird ein vielseitiges Programm für Jung und Alt geben: So gibt es unter anderem die Idee, historische Einblicke in die Geschichte von Teising und Maria Einsiedeln zu geben. Eine traditionelle Lichterprozession; ein Festsonntag mit Gottesdienst und weitere kulturelle und spirituelle Höhepunkte seien geplant.
Die 400-Jahr-Feier verspricht nicht nur einen besonderen Rückblick in die Vergangenheit und in die Geschichte der Kapelle, sondern ist auch ein Fest des Zusammenhaltes und Engagements der Teisinger und darüber hinaus. Ein Ort zeigt auch auf besondere Weise, dass Vergangenheit, Gegenwart und auch die Kirche verbindet.jad