Aschau – Zum Ende des Boarischen Abends der Stoabacher freute sich der Vorsitzende Christian Mayerhofer über einen unterhaltsamen Abend in der gut besuchten Gemeindehalle. Bei ihrer Premiere hat Regina Huber ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das die zahlreichen Besucher mit kräftigem Applaus honorierten.
Stolz merkte Mayerhofer an, dass auf der Bühne fast nur Stoabacher tanzten, plattelten, spielten und musizierten.
Szenenapplaus
für die Kindergruppe
Die „Innsaitenmusi“ eröffnete mit den weichen Saiten zweier Harfen, ergänzt von Geige und Cello den Abend. Immer wieder Szenenapplaus erhielt die Kindergruppe für ihre unbekümmerte Art bei ihren Tänzen und den von Regina und Miriam Huber einstudierten Liedern.
Ein Augenschmaus war auch die Trachtenjugend, die tadellos ihre erlernten Sternpolka, Marschierboarischer und Mühlradl freudig auf die Bühne brachten. Doch auch die „Aktive Gruppe“ überzeugte durch akkurate Volkstänze wie den Zwoasteyrer oder den Kronentanz. Die jüngsten Buam plattelten zuerst den „Birkenstoana“ später mit den größeren den „Gauschlog“ und die Aktiven das „Birkenstoana Glöckerl“ und den „Bangeplattler“.
Danach wurde es unterhaltsam in eine andere Richtung: Dass schon ein Besuch im Wartezimmer beim Arzt zur unverhofften Genesung beitragen kann, zeigten Renate Koziol und Wolfgang Balbierer mit einer lustigen Einlage. Das „Trasner Quintett“, diesmal ausnahmsweise zu viert, brachte mit seinen Liedern die Besucher in der Aschauer Gemeindehalle zum Schmunzeln.
14 Goaßlschnoizer
füllten die Halle aus
Die Tücken eines Saugroboters, die Vorzüge des Dampfstrahlens und das dehnbare Zeitgefühl beim Anblick einer Wirtshausuhr besangen amüsant Ursula Huber, Birgit Lanzinger, Stefanie und Wolfgang Holzner.
Aufgespielt von Akkordeon, Ziach und Tuba füllten die 14 Goaßlschnoizer die ganze Halle aus und beeindruckten mit ihrer Perfektion. Nach diesem gelungenen Abend blieben noch einige auf einen Ratsch sitzen, andere vergnügten sich an der Bar.kir