Tipps bei Herzinfarkt und Schlaganfall

von Redaktion

VdK verbindet gesundheitliche Aufklärung mit Geselligkeit

Waldkraiburg – Es war ein Thema, das viele bewegt, denn zahlreiche Interessierte hatten sich in der Taverne Korfu eingefunden. Mit den beiden Sanitätern Anja Großmann, seit 25 Jahren als Allrounderin beim BRK aktiv, und Dominik Szilagyi, neben seiner Tätigkeit in der Krankenpflege beim BRK für den Hausnotruf zuständig, hatte der VdK zwei Experten eingeladen, die auf die zahlreichen Fragen aus dem Publikum ausführlich eingingen.

Zum Thema „Schlaganfall“, der urplötzlich auftreten kann, kamen auch Erfahrungen der Besucher, die von einseitigen Lähmungserscheinungen, Magenschmerzen und Übelkeit wie auch Sprachstörungen berichteten.

Als Gegenmittel empfahlen die Sanitäter, fettreiche Kost zu meiden, dafür viel frisches Gemüse zu essen und viel zu trinken. Fazit der Experten jedoch war, vorsichtshalber den Notruf 112 zu wählen, auch wenn es sich letzten Endes nur um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt hatte. Beim Herzinfarkt, vielfach durch Stress ausgelöst, wandere ein Thrombus zum Herzen. Und sofort erzählten Besucher, wie bei Verwandten Atemnot eingesetzt habe, Schmerzen in Brust und Rücken, auch im linken Arm zu verspüren waren, man sich erbrechen musste und schließlich auch Bewusstlosigkeit eintrat. Auf jeden Fall ist bei jedem Symptom sofortiges Handeln nötig, denn auch hier gilt letztlich: Besser ist immer ein schließlich unnötiger Notruf. Insgesamt galt die Empfehlung der auskunftsfreudigen Sanitäter für ältere Menschen: sich gesund ernähren, spazierengehen, wenn möglich etwas Sport treiben und die Geselligkeit suchen.

Und dies geschah anschließend in kleinen Gruppen, als man sich mit Ani Pitsch zum „Mensch ärgere dich nicht“ einladen ließ oder sich in einer Kartenspielrunde zusammenfand. Auf diese Weise klang der informative Nachmittag entspannend und kurzweilig aus.fis

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