Töging – Der Schi-Club traf sich zur Jahresversammlung im Fratello beim Springer. Dabei wurde auf das Vereinsjahr zurückgeblickt, einer Satzungsänderung zugestimmt, welche die Kommunikation mit den 475 Vereinsmitgliedern vereinfachen soll und über die Aktivitäten im 50. Jahr nach der Gründung beraten.
Der Vereinsvorsitzende Michael Stockinger konnte in diesem Jahr nur etwa 20 Mitglieder zur Jahresversammlung begrüßen. Hintergrund scheint ein Problem mit der postalischen Versendung der Ladungen zur Versammlung gewesen zu sein: „So was habe ich noch nicht erlebt“, erklärte der Vorsitzende. Satzungsgemäß habe er die Ladung zur Versammlung vor gut zwei Wochen versendet, aber in den letzten Tagen vor der Versammlung seien viele der Ladungen als unzustellbar zurückgekommen, obwohl die Adresse gestimmt habe. Besonders ärgerlich: Keines der neun zu ehrenden Vereinsmitglieder war mutmaßlich deswegen zur Versammlung gekommen. Auch deshalb und generell wegen des Problems, dass Vereinsmitglieder nach einem Umzug oft keine Adresse melden, gab es folgerichtig einen Antrag auf Änderung der Satzung. Einstimmig waren die Anwesenden dafür, dass künftig in der Zeitung auf die Jahresversammlung hingewiesen werden soll und auch auf elektronischem Weg geladen werden darf. Hierzu habe man diesmal alle nochmals postalisch angeschrieben und um aktuelle Daten zur Erreichbarkeit, auch elektronisch, gebeten. Auch Tögings Dritter Bürgermeister hatte in seinem Grußwort dazu aufgerufen, auf schwierige Situationen unkonventionell zu reagieren: „Wir wollten Krusten aufbrechen“, zitierte Werner Noske den österreichischen Bergsteiger Peter Habeler, der 1975 als Erster einen 8000er-Gipfel ohne zusätzlichen Sauerstoff bestieg. Zunächst aber blickte Michael Stockinger auf das Vereinsjahr zurück. So war die Weihnachtsfeier gut besucht und die Bambini-Kurse konnten stattfinden, da im Dezember 2024 die Kessellifte liefen. Auch die Skikurse im Januar wurden gut angenommen, lediglich der für Vereinsmitglieder kostenlose Bus zur Familienskifahrt Ende Januar war nicht voll besetzt: „Wir im Vorstand sind da etwas ratlos“, erklärte der Vorsitzende in diesem Zusammenhang. Die Après-Ski-Party im Februar sei hingegen, auch wegen einiger Neuerungen, ein großer Erfolg gewesen. Beim Stand am Stadtfest sei der Essensverkauf im vergangenen Jahr nicht so gut gelaufen, sodass man überlegt habe, in Zukunft besser nur noch Getränke anzubieten. Das Jugendzeltlager wurde hingegen so gut angenommen, dass es im kommenden Jahr wieder stattfinden soll. Die Details zu den Veranstaltungen gäbe es auf der Homepage sowie in gedruckter Form als Flyer. Julia Haslinger berichtete von der Kasse, dass es eine schwarze Null gegeben hat und dass man in die Fortbildung der Skilehrer investiert habe: „Sechs unserer neun Skilehrer haben sich weitergebildet, was wir übernommen haben“, so die Schatzmeisterin. Kassenprüferin Maria Patzinger bescheinigte eine tadellose Kassenführung und stellte den Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft. Zu guter Letzt überlegten die Anwesenden über das anstehende 50-jährige Jubiläum, das auf jeden Fall gewürdigt werden soll. Details werden noch bekannt gegeben.
Geehrt wurden für 25 Jahre Helga Kamhuber, Angelika Hagen, Manuel Jesch, Lukas Holzhauser, Alina Wimmer, Andreas Neuhof sowie für 40 Jahre Markus Gassner, Florian Strasser und Yvonne Scheidler. pbj