Feuerwehr rettet Vogel aus Ofenrohr

von Redaktion

Neumarkt-St. Veit – Nach der Eröffnung der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Elsenbach durch den Vorstand Stefan Wimmer listete Kassier Andreas Brummer die zahlreichen Ausgaben für den Erhalt der Wehr auf und stellte ihnen die Einnahmen gegenüber. Dank einiger Spenden und der eigenen Christbaumversteigerung war ein kleines Plus zu verzeichnen.

Kommandant Hans Pichler berichtete ausführlich von neun Einsätzen, die er mit seinen Leuten im Laufe des Jahres gewissenhaft und unfallfrei geleistet hat. Darunter war die Befreiung eines Vogels aus einem Ofenrohr, in das dieser durch den Kamin gelangt war. Mit seinen 27 aktiven Feuerwehrleuten, darunter 11 Atemschutzträger und neun Maschinisten, hat er insgesamt 27 Übungen und Besprechungen durchgeführt oder besucht. Mit Spannung warteten dabei die Gäste auch auf Pichlers Kommentare oder verbale „Watschen“, mit denen er furchtlos auch gegen Kollegen oder Höhergestellte vorgeht. Er selbst ist so sehr Feuerwehrmann und immer vorne dran, dass man seine Kritiken immer ernst nimmt, auch wenn er sie nur „so nebenbei“ und humorig vorbringt, war sich die Versammlung einig. Seine kleine Dorffeuerwehr sei toll in Schuss und bei Einsätzen immer schnell zur Stelle. Auch Pichlers Arbeit mit der Jugend gilt als erfolgreich. Die regelmäßige Wartung der Fahrzeuge und Geräte ist gewährleistet, darauf achtet er mit seinen Warten akribisch. Lehrgänge wurden besucht und Abschlussprüfungen bestanden. Der Kommandant ist auch überzeugt, dass bei anständiger Pflege manch altes Gerät den Neuerungen mindestens ebenbürtig ist und auf alle Fälle nicht so schadensanfällig.

Den Atemschutzträgern gab er bekannt, dass er dieses Jahr noch mit ihnen in einer Übung Elsenbachs Kirchturm besteigen werde. Auch andere Termine wurden besprochen, etwa Versammlungen oder die Besuche anstehender Christbaumversteigerungen. In ihren Grußworten am Schluss der Jahreshauptversammlung dankten Bürgermeister Erwin Baumgartner von der Stadt und Kreisbrandmeister Harald Lechertshuber von der Inspektion dem Kommandanten für seine immer ehrlichen Worte. Die gesamte Feuerwehr lobten sie für ihre Bereitschaft und ihre geleisteten Einsätze. Beide bedauerten es sichtlich, dass sie als Amtsträger, die bald in Ruhestand gehen, künftig nicht mehr an Pichlers Versammlungen teilnehmen werden, denn seine Art zu berichten, zu kommentieren und zu kritisieren sei so herzlich erfrischend, dass dies ihnen fehlen werde. Sie wünschten, dass die Zusammenarbeit mit den neuen Kräften weiterhin gelingen möge. nz

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