Stimmungsvoll wurde der Volkstrauertag in Waldkraiburg gefeiert. Pfarrer Lars Schmidt nahm Bezug auf das Weltgericht in der Bibel: „Konnten wir früher in Freiheit ein Konzert besuchen, ist jetzt Handeln im doppelten Sinn geboten. Jeder von uns muss sich einsetzen für ein friedliches Miteinander. Doch es gibt auch die Verpflichtung ‚Frieden schaffen mit immer mehr Waffen‘. Was ist nun richtig?“ Begleitet von Fahnenabordnungen zog man zum Kriegerdenkmal. Bürgermeister Robert Pötzsch fragte: „Was heißt Friede? Es ist nicht nur das Schweigen der Waffen. Es sind auch Erinnerungen an kraftvolle, vertrauensvolle Volkstrauertage ohne Kriegsgefahr im Hintergrund“. Landrat Max Heimerl erinnerte an das Weltkriegsende und das Entstehen Waldkraiburgs. Mit der Kranzniederlegung endete die eindrucksvolle Feier.Foto / text Fischer