Nachruf

von Redaktion

Niederbergkirchen – Ihren 90. Geburtstag hatte Marianne Dirnberger aus Ettiching im August noch im Kreise ihrer Familie feiern können. Doch wenig später verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand und nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt ist sie jetzt gestorben.

Marianne Dirnberger wurde als ältestes Kind der Schneiderbauerseheleute Maria und Georg Petermeier in Kinning am 27. August 1935 geboren. Zusammen mit ihren Brüdern Georg und Anton und ihrer Schwester Betty wuchs sie auf und besuchte die Volksschule in Niederbergkirchen. Danach bildete sie sich in der landwirtschaftlichen Hauswirtschaftsschule in Mühldorf weiter und arbeitete auf dem elterlichen Hof mit.

Am 19. Mai 1960 schloss sie mit dem Landwirt Josef Dirnberger aus Ettiching den Bund der Ehe und bewirtschaftete mit ihm das stattliche Bauernanwesen.

Die drei Kinder Josef, Franz und Marianne vervollständigten das Eheglück.

Ihr Leben war geprägt von Arbeit, sei es mit der Erziehung der Kinder, der Arbeit in Stall, Garten oder Feld. Sechs Enkelkinder bereiteten ihr viel Freude. Doch sowohl der frühe Tod von Enkel Florian vor 19 Jahren als auch der Tod ihres Gatten im September 2010, wenige Monate nach der goldenen Hochzeit, waren schmerzliche Erfahrungen.

Nach der Übergabe des Anwesens an Sohn Franz und Schwiegertochter Claudia verbrachte sie ihren Lebensabend in Hausgemeinschaft mit ihnen. Die Pflege des Gartens und speziell der Blumen war ihr wichtig. Daher gehörte sie auch dem Obst- und Gartenbauverein lange Jahre an. Gerne besuchte sie die Seniorennachmittage, und der Besuch des Dienstagsrosenkranzes hatte seinen festen Platz in der Woche. Eine stattliche Trauergemeinde gab ihr beim von Pfarrer Franz Eisenmann zelebrierten Seelengottesdienst und der anschließenden Beerdigung im Familiengrab das letzte Geleit. Die Feuerwehr Niederbergkirchen legte am Grab eine Schale nieder. bic

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