Arbeiten für das neue Feuerwehrhaus sind vergeben

von Redaktion

Gemeinderat gibt Bauvorhaben in Obertaufkirchen frei – Alle Entscheidungen fallen einstimmig

Obertaufkirchen – Das neue Feuerwehrhaus entsteht und die Baumeisterarbeiten dafür wurden vergeben an die Firma Carl Rainer Baugesellschaft aus Trostberg für 1.073.658 Euro. Darüber informierte Bürgermeister Franz Ehgartner in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Außerdem wurden im Kindergarten defekte Dachfenster ausgetauscht. Dafür wurde die Firma Ferdinand Maier Holzbau in Steinkirchen für 11.816 Euro beauftragt. Weiter wurde die Firma Swietelsky aus Burghausen mit den Asphaltierungsarbeiten für die Erschließungsstraße „Am Logistikpark“ betraut.

Der Gemeinderat entschied in der Sitzung auch über vier Bausachen. In Grüngiebing soll eine landwirtschaftliche Maschinenhalle neu gebaut werden. Das Gebäude mit Hackschnitzelheizung und Energiedach ist ein Ersatzbau für ein bestehendes landwirtschaftliches Gebäude. Weil der Bau dem landwirtschaftlichen Betrieb dient, ist er privilegiert. Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu.

Ein Tekturantrag für den Neubau eines Mehrfamilienhauses für sechs Parteien mit Tiefgarage in der Haager Straße wurde gestellt. Der Tekturantrag bezieht sich auf eine Änderung bei den Stellplätzen. Aufgrund der Hanglage wurde eine technisch sinnvolle und verkehrssichere Anordnung der Stellplätze geplant. Eine geplante Baumreihe lockert das Erscheinungsbild optisch auf. Der Gemeinderat erteilte sein einstimmiges Einvernehmen mit der Anmerkung, die Verkehrssicherheit in der angrenzenden Straße darf nicht beeinträchtigt werden.

In der Poststraße in Oberornau soll ein Wohnhaus teilweise abgebrochen und neu aufgebaut werden. Dabei soll der Dachstuhl erneuert und aufgestockt werden. Mit dem Umbau entstehen fünf Wohneinheiten, für die insgesamt elf Stellplätze nachgewiesen werden müssen. Die Abweichung besteht in geringfügiger Überdeckung der Abstandsflächen zum Schützenheim. Der Gemeinderat stimmte dem Bauantrag einstimmig zu.

In Frauenornau soll ein Baufenster geschaffen werden, dazu musste die Ergänzungssatzung geändert werden. Bereits in der Augustsitzung war die Änderung beschlossen worden. Die Planung wurde ausgelegt und die Träger öffentlicher Belange nahmen Stellung. So empfahl das Wasserwirtschaftsamt eine wassersensible Bauleitplanung aufgrund der Hanglage und des Klimawandels. Die Anmerkungen werden in die Planung aufgenommen. Der Gemeinderat befürwortete es einstimmig. Der Fachbereich Naturschutz des Landratsamtes dachte an das Ausgleichsflächenkonzept und merkte Änderungen an, die eingearbeitet werden. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig und billigte ebenso einstimmig den Satzungsentwurf. sn

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