Mettenheim – Bei der Gemeinderatssitzung ging es um die Rechtsstellung des Bürgermeisters der Gemeinde Mettenheim. Wegen der zahlengemäß gewachsenen Einwohnerzahl, der stetig steigenden Komplexität der mit einem solchen Amt verbundenen Aufgaben und des eindeutigen rechtspolitischen Signals des Gesetzgebers entschieden sich die Gemeinderäte einmütig für einen hauptamtlichen Ersten Bürgermeister nach der Kommunalwahl 2026.
Diese neue Stellung erfordert auch, die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts anzupassen, war sich der Gemeinderat schnell einig. Für die Anpassung des Preises für die Fernwärmeversorgung aller im Zentrum des Dorfes gelegenen öffentlichen Gebäude (einschließlich der Grundschule) votierten die Gemeinderäte einstimmig.
Die Gründe dafür hatte zuvor der private Betreiber der seit 20 Jahren existierenden Hackschnitzelheizung, Gemeinderat Johann Guggenberger (CSU), erklärt. So berichtete er über „gigantisch gestiegene Materialpreise“. Daher kam der Gemeinderat überein, den auslaufenden Fünf-Jahres-Vertrag zu verlängern, den neuen Preisen anzupassen sowie die Vorlauftemperatur auf 75 Grad festzulegen.
Anschließend drehte sich die Diskussion um die schlecht lesbare Infotafel an der östlichen Ortseinfahrt „An der Münchener Straße“ und den notwendigen Baumrückschnitt.
Zur Sprache kamen auch die teilweise demolierte Umzäunung des Bunkergeländes, die Müll- und Zufahrtsprobleme, die Bepflanzung der Beete vor dem Dorfladen und die Tätigkeit des Kindergartenfördervereins. kch