Mettenheim – Für guten Zusammenhalt machten sich die Kandidaten des CSU-Ortsverbandes bei ihrer Aufstellungsversammlung beim Kreuzer-Wirt stark. Sie bildeten das Team um den amtierenden Bürgermeister Josef Eisner, der zu den Kommunalwahlen im März 2026 erneut antritt. Freude herrschte beim Ortsvorstand angesichts der zahlreich erschienenen Parteimitglieder, die sehr motiviert schienen, sich den politischen Herausforderungen der kommenden Jahre zu stellen.
Ohne lange Vorrede erläuterte der CSU-Ortsvorsitzende Ambros Seelos den Zweck der Versammlung, die er in der Wahl eines neuen Bürgermeisterkandidaten und in der Abstimmung über die Zusammensetzung der Liste sah.
Bürgermeister Eisner ist
bereit für zweite Amtszeit
Routiniert ging die Waldkraiburger CSU-Ortsvorsitzende Susanne König an die Leitung der Wahl, in deren Verlauf alle 24 Wahlberechtigten – unabhängig von der Jungen Union – für den einzigen Bürgermeisterkandidaten Josef Eisner stimmten.
Einer weiteren Amtszeit fühlte sich der 51-jährige Landwirt nach eigenem Bekunden gewachsen, erklärte er selbstbewusst. Immerhin habe er schwierige Zeiten während der Corona-Pandemie gemeistert, eine Stichwahl im Briefwahlmodus erlebt und die Gemeinde Mettenheim als Drehkreuz bei der Verteilung der Flüchtlingsströme gemanagt.
Inzwischen entspannte sich die Situation deutlich, aber das „Tagesgeschäft“ in der Gemeindeverwaltung sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.
Josef Eisner wurde auf Platz eins unter insgesamt 16 Plätzen gewählt. Auf Platz zwei kam Ambros Seelos, der sich außer für den CSU-Ortsvorstand im Gemeinderat und im heimischen Sportverein TUS engagiert. Den dritten Platz belegte die gebürtige Mettenheimerin und stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Stephanie Bitzer, die beherzt den Spagat zwischen Beruf und Mutterpflichten versucht. Platz vier besetzt der Dritte Bürgermeister und langjährige Betriebsleiter in den Ecksberger Werkstätten, Johann Auer. In der Vergangenheit saß er lange Zeit mit SPD-Mandat im Gemeinderat. Ihm folgte auf Platz fünf der Zweite Bürgermeister und Landwirt Johann Schaumeier, dem vor allem der Verkauf der Baugrundstücke der Gemeinde besonders am Herzen liegt, um an anderer Stelle investieren zu können. Auf Listenplatz sechs rangiert der Leiter eines Landwirtschaftsbetriebes, Johann Zehethofer aus dem Ortsteil Gumattenkirchen. In seiner Eigenschaft als Gemeinderat und gelernter Maurer interessiert er sich vor allem für Bauangelegenheiten. Auf den siebten Listenplatz kam Stefan Sinnhuber, der sich beruflich als IT-Ausstatter etablierte, sich aber zugleich als führender Vereinsfunktionär bei den Altschützen und aktiv bei der Feuerwehr Lochheim betätigt.
Bei einer Sammelabstimmung wurden auch die Kandidaten für die Listenplätze acht bis 16 gewählt, wobei es bei Stimmengleichheit Stichwahlen gab. Auf Platz acht kam Matthias Heiml mit agrarwissenschaftlichem Studium. Auf dem neunten Platz agiert Landwirt Josef Zelger mit Interesse für kommunalpolitische Themen. Den Platz zehn nimmt Ann-Katharina Sanwald von der Freien Union Ampfing ein. Der Elektrotechniker Ralf Schmidt übt mit Leidenschaft sein Ehrenamt als Kommandant der Feuerwehr Mettenheim aus und belegte Listenplatz elf. Der Lochheimer Bernhard Lechner besetzt Platz zwölf. Er war zehn Jahre im Vorstand der Jungen Union und gehört zu den Aktiven der örtlichen Feuerwehr. Der Finanzverwalter Stephan Brunnhuber belegt den 13. Platz, Philipp Schinko Platz 14, der ebenfalls über IT-Kenntnisse verfügt. Thomas Renner ist auf dem 15. Platz zu finden, die fünffache Mutter Susanne Baumann auf dem 16. Platz. Sie arbeitet als pädagogische Unterstützungskraft bei der Mittagsbetreuung der Grundschule Mettenheim.
Einstimmig wurden der Beauftragte für den Wahlvorschlag Alois Frauendienst und dessen Stellvertreter Alfons Bruckmeier ermittelt. Unter ihrer Aufsicht unterzeichneten zwölf gewählte CSU-Mitglieder den Wahlvorschlag.
Geschlossenheit zeigen, Stärken hervorheben
Josef Eisner als frisch gewählter Bürgermeisterkandidat dankte allen für ihre Bereitschaft, sich aufstellen zu lassen. Ansonsten riet er der Orts-CSU, Geschlossenheit zu zeigen, indem sie eigene Stärken hervorhebt, jedoch den Frieden wahrt. Danach wurde zur Aufstellungsversammlung der JU am Dienstag, 9. Dezember, um 19.30 Uhr zum Kreuzer-Wirt eingeladen.