Sie ist bereits seit September in Betrieb, jetzt erfolgte die Einweihung der erweiterten Pollinger Kinderkrippe durch Pfarrer Michael Seifert, der eingangs sagte: „Es freut mich, hier sein zu dürfen, denn schließlich bin ich in Polling so etwas wie der „Haus-und-Hof-Einweiher“ – erst der Schreiner-Hof für die Senioren, dann die Hirschbachbrücke und jetzt das Spatzennest für die Kleinsten.“ Es sei wieder einmal etwas Neues und Verbindendes entstanden, und dazu brauche es auch den Beistand des Herrgotts. Nach dem gemeinsamen Gebet und den Fürbitten für das Gebäude und die Menschen darin segnete Seifert die Räumlichkeiten, assistiert von Zweitem Bürgermeister Andreas Maierhofer, wobei er auch die Gäste reichlich mit Weihwasser besprengte: „Das tut euch auch gut“, meinte der Pfarrer mit einem Augenzwinkern. Bürgermeister Lorenz Kronberger dankte allen Beteiligten, angefangen bei den Planern und Handwerkern bis hin zum Personal der Kinderkrippe, das in der Bauzeit auch einen Mehraufwand bewältigen habe müssen. Architekt Michael Brodmann sprach von einem gut funktionierenden Bauzeitenplan und einem erfreulichen Kostenrahmen, der mit 1,45 Millionen Euro circa 200.000 Euro unter der Kalkulation geblieben sei. Und wenn es auch für eine Schlüsselübergabe schon zu spät sei, so hätten er und seine Frau Andrea mit den kleinen „Brezen-Schlüsseln“ doch noch ein kleines Symbol mitgebracht, das er nun an die Leiterin des Kindergartens, Kerstin Pruischütz, und Bürgermeister Kronberger übergeben wolle. Im Anschluss an den offiziellen Teil, nutzten viele Bürger den Tag der offenen Tür zu einem Besuch. Fotos / Text Wagner