Für Kraiburg geht noch mehr

von Redaktion

CSU nominiert Petra Jackl wieder als Bürgermeisterkandidatin

Kraiburg – Zur Aufstellung eines Bürgermeisterkandidaten und einer Gemeinderatsliste für die Kommunalwahl 2026 trafen sich die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Kraiburg im Gasthaus Unterbräu. Dabei war es keine Überraschung, dass die Versammlung die amtierende Bürgermeisterin Petra Jackl einstimmig für eine erneute Kandidatur um das Bürgermeisteramt vorschlug. Ortsvorsitzender Dr. Sebastian Heiml versicherte Petra Jackl: „Du hast viel in deiner ersten Amtszeit angestoßen und erreicht, manches muss noch weiterverfolgt und zu Ende gebracht werden. Du bist unsere Kandidatin, wir stehen voll und ganz hinter dir, denn du bist ein Glücksfall für Kraiburg.“

Petra Jackl stellte gleich zu Anfang ihrer Vorstellung klar: „Ich bewerbe mich für weitere sechs Jahre als euere Bürgermeisterin und tue das aus voller Überzeugung und aus echter Lust für diese Aufgabe, auch wenn ich weiß, dass die Herausforderungen für die Kommunen immer größer werden. Die schwierige Finanzlage, der große Sanierungsstau unserer Liegenschaften, die immer anspruchsvoller werdende Kinderbetreuung, die Versorgung mit Energie, die demografische Entwicklung – all das begleitet uns täglich auch in Kraiburg. Doch genau diese Herausforderungen sind es, die mich motivieren.“

Trotz Corona und dem russischen Überfall auf die Ukraine mit den entsprechenden Folgen seien einige Projekte umgesetzt worden, sie behauptete aber: „In und für Kraiburg geht noch mehr!“

Deshalb wolle sie in einer zweiten Amtszeit folgende Projekte mit Nachdruck vorantreiben: „Die umfassende Sanierung der Schule mit Turnhalle. Die Sanierung des Rathauses und die Entwicklung der anderen kommunalen Liegenschaften. Ein neues Gewerbegebiet zur wirtschaftlichen Stärkung des Marktes. Mehrgenerationen-Wohnen, insbesondere für Senioren. Verbesserung der Parksituation in der Ortsmitte. Ausbau und Sanierung einiger Straßen. Einen sozialen Fahrdienst.“

Mit ihren Ausführungen überzeugte Jackl die Versammlung und alle anwesenden 16 wahlberechtigten CSU-Mitglieder gaben der Kandidatin ihre Stimme.

Zur Liste der Bewerber für den Gemeinderat meinte Ortsvorsitzender Sebastian Heiml: „Wir haben eine starke Liste aufgestellt mit Persönlichkeiten aus den verschiedensten Berufs- und Altersgruppen, die alle in Kraiburg fest verwurzelt sind.“

Die ersten fünf Listenplätze wurden dabei als Block gewählt, die weiteren elf Plätze der offenen Liste im freien Wahlverfahren, wobei es durch Stimmengleichheit teils zu mehreren Wahlgängen kam. CSU-Kreisvorsitzender und Landrat Maximilian Heimerl leitete souverän die zahlreichen Wahlgänge. Er gratulierte dem Ortsverband zur „umtriebigen und akribisch arbeitenden Bürgermeisterin“, lobte die „ausgewogene, überzeugende Gemeinderatsliste“ und stand für Fragen zum Geschehen im Landkreis zur Verfügung.

Die CSU-Kandidaten

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