Waldkraiburg – Die UWG – derzeit mit zehn Sitzen im Stadtrat die größte Fraktion – möchte diese Anzahl an Mandatsträgern behalten und auch weiter den Bürgermeister stellen. Dieser Wille wurde deutlich bei der Aufstellung der Liste der UWG im Restaurant Korfu: Die Kandidaten sowie ihre Reihung auf der Liste wurden einstimmig „abgesegnet“, auf Platz eins der Liste steht der amtierende Bürgermeister Robert Pötzsch.
UWG-Liste bildet die
Gesellschaft der Stadt ab
Kristina Pauli, Vorsitzende der UWG Waldkraiburg, sprach von einem „unglaublich starken Team“, das man für die Kommunalwahlen am 8. März 2026 mobilisieren könne, insbesondere unter dem Aspekt, dass die Liste tatsächlich die Gesellschaft der Stadt abbilden solle: „Wir haben alle Altersklassen, wir haben die unterschiedlichsten Berufe, dazu auch Menschen, die mittlerweile in Rente sind, wir haben auch Kandidaten mit Migrationshintergrund – und wir können sicher sein, dass wir uns mit dieser Liste sehr gut sehen lassen können bei den Bürgern“, unterstrich Kristina Pauli.
Entschieden wurde über die Zusammenstellung der Liste im Rahmen einer Klausur der UWG, dort konnten sich alle Kandidaten bereits präsentieren und erklären, welche Beweggründe sie haben, sich in der Stadtpolitik zu engagieren.
Bürgermeister Pötzsch machte deutlich, dass man nicht nur im Wahlkampf, sondern auch im „Alltag der Kommunalpolitik“ mit diesen Persönlichkeiten punkten könne: „Ich hoffe, dass wir wieder stark vertreten sind als UWG im Stadtrat, damit wir weiterhin gute Politik machen können, auch wenn das sicher nicht immer einfach ist. Wir werden uns anstrengen, aber wir tun das gerne für unsere Stadt.“ Doch Waldkraiburg stehe, wie viele andere Kommunen auch, vor großen Herausforderungen: „Wir müssen investieren, vor allem in unsere Schulen, denn wir sind eine Schulstadt, das gilt auch für unsere Kindertagesstätten, denn wir sind eine junge Stadt. Die Kinder und Jugendlichen sind unsere Zukunft“, machte der Bürgermeister deutlich.
Die UWG habe den festen Willen, sich den Herausforderungen zu stellen, und zwar, so der Bürgermeister, wie man das von der UWG gewohnt sei: „Wir machen Politik mit Demut, Anstand und mit Respekt vor den Bürgern mit ihren Anliegen“, erklärte Robert Pötzsch.
UWG-Kreisvorsitzender Ulli Maier machte deutlich, dass es derzeit auf den kommunalen Ebenen immer wieder um die finanziellen Mittel gehe. Zumindest bleibe aber die Kreisumlage unverändert, „das tut auch den Städten und Gemeinden gut und gibt Raum zum Durchschnaufen.“ Alle Kandidaten bekamen die Möglichkeit, sich vorzustellen, einig waren sich alle, dass man den Wahlkampf in enger Zusammenarbeit und mit viel Einsatz führen wolle.