Fokus liegt auf Nachwuchs und der Umwelt

von Redaktion

Grüne stellen ihre Liste für die Kommunalwahl im März 2026 auf

Schwindegg – In der Pizzeria La Dolce Vita fand die Aufstellungsversammlung der Grünen/Bündnis 90 aus Schwindegg statt. In seiner Begrüßung sprach der Vorsitzende Rudolf Schmidhuber davon, dass die Grünen in der Gemeinde etwas voranbringen wollen. Vor allem die Themen Kinder und Jugend stehen dabei auf dem Programm. Im Bereich Umweltschutz verwies er auch auf die jüngste Baumpflanzaktion mit dem Gemeinderat, bei der eine Baumreihe gepflanzt wurde.

Die Vorsitzende Dr. Malaika Fischbach sprach davon, die Grünen mit Aktionen mehr in den Blickwinkel bringen zu wollen. Eine Reihe gemeinschaftlicher Aktionen, wie Radeltouren oder Spaziergänge, werden geplant. Die Wahlleitung für die Aufstellung der Kandidaten zur Gemeinderatswahl am 8. März 2026 übernahm Kerstin Daser. In Einzelabstimmung wurden die ersten fünf Kandidaten in geheimer Wahl bestimmt. Sie stellten sich jeweils vor. Gemäß dem Frauenstatut bei den Grünen belegt den ersten Platz mit Dr. Malaika Fischbach eine Frau. Sie ist seit 16 Jahren in Schwindegg, hat Chemie studiert und arbeitet im Europäischen Patentamt in München. Sie verstärkt ehrenamtlich das Kindergottesdienstteam. Ihre Themen sind Natur sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Auf Platz zwei wurde Hermann Hager einstimmig gewählt. Er ist seit 1992 in Schwindegg und hat die grüne Liste gegründet. Er war zwei Wahlperioden im Kreistag und drei Wahlperioden im Gemeinderat. Im Verkehrsbereich sieht er noch offene Baustellen. Für den dritten Platz stand keine Frau zur Verfügung, daher wurde er mit Rudolf Schmidhuber besetzt. Er ist aus München zugezogen und setzt sich ein für eine lebenswerte Umwelt. Er wurde einstimmig gewählt.

Auf Platz vier befindet sich Alexander Steinhöfer, der beim Staat Verwaltungsinformatik studierte und heute zuständig ist für Sicherheitsmaßnahmen. Durch seinen achtjährigen Sohn hat er Schwachstellen in der Kinderbetreuung kennengelernt. Er setzt sich außerdem ein für Klima und Nachhaltigkeit. Auch er wurde einstimmig gewählt.

Auf Platz fünf ist mit Luisa Warmuth eine Schwindeggerin. Sie studierte Heilerziehungspflegerin und soziale Arbeit. Ökologie ist ihr wichtig sowie eine Stimme gegen Rechts zu sein, um zu zeigen: „Wir sind auch viele!“

Die weiteren Kandidaten wurden im Block und in geheimer Wahl gewählt. Sie sind in der Reihenfolge: Andreas Lohmair, Irmgard Brummer-Volkmer, Dirk Volkmer, Christine Weitzer, Gertrud Hager, Waltraud Lohmair und Werner Markus Müller.

Als Beauftragter für den Wahlvorschlag wurde Rudolf Schmidhuber bestimmt und als Stellvertreterin Dr. Malaika Fischbach.

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