Kraiburger Schützen stellen Weichen für die Zukunft

von Redaktion

Schützenmeister Richard Wimmer schlägt Beitragserhöhung vor – E-Schießstände kommen

Kraiburg – Bei der Königlich-privilegierten Feuerschützengesellschaft Kraiburg mit mehr als 200 Mitgliedern hatten die Ausschüsse im Vorfeld beschlossen, dass die Jahreshauptversammlung wieder im Herbst stattfindet und das Schützenmeisteramt jährlich getrennt gewählt wird. Bei der Versammlung im Schützenhaus stand nun die Wahl des Zweiten Schützenmeisters an. Dieses Amt bekleidete bislang Josef Rottner, der auch künftig weitermacht. Erste Sportleiterin bleibt ebenfalls Reingard Mirbek. Die Wahlen für die weiteren Ämter finden im kommenden Jahr statt.

Beim Totengedenken an alle verstorbenen Vereinsmitglieder würdigte Schützenmeister Richard Wimmer die besonderen Verdienste von Franz Wagner und Kurt Konings, die beide in ihrer langjährigen Vereinszugehörigkeit in vielen Funktionen tätig gewesen waren und unzählige Stunden beim Schützenhausbau eingebracht hatten. In seinem Rückblick erinnerte Wimmer an das 475-jährige Gründungsfest der FSG, das mit Paten- und Ortsvereinen auf dem Schützenhausgelände gefeiert wurde.

Des Weiteren zählte er unter anderem den Bezirksschützentag, den Trachten- und Schützenumzug, das Königs-, Faschings-, Jahresanfangs- und Osterschießen auf sowie das in Kraiburg ausgetragene Vereinsvorstandsschießen und die Gaumeisterschaften. Auch das Bürgerschießen und das Ferienprogramm mit Lichtgewehrschießen fanden statt. Im Rahmen einer Satzungsänderung wird „das Mindestalter für Aufnahme acht Jahre“ ersatzlos gestrichen. Zudem schlug Wimmer vor, die Beiträge – außer für Jugendliche – jährlich um zehn Euro anzuheben. Ferner gab er bekannt, dass die Mitglieder den Ausschuss dazu ermächtigt haben, im Rahmen der Finanzierbarkeit elektronische Schießstände zu erwerben.

Jugendleiter Martin Esterl-Beil hob hervor, dass im Jugendprogramm das Lichtgewehrschießen großen Anklang findet. Beim Gaujugendschießen waren Isabella Ehling, Michal Swiderski und Martin Esterl-Beil erfolgreich. Des Weiteren wurde beim „Guschu“ teilgenommen; das Schießen in Hochbrück war für die Jungschützen ein tolles Ereignis.

Laut Thomas Maier besteht die Schützenkompanie derzeit aus 16 aktiven Schützen und zehn Damen. Es fanden einige Kompanieabende mit Salutprobe oder Ehrensaluten bei Beerdigungen, Geburtstagen oder Jubiläen von Vereinsmitgliedern sowie beim Volksfestauszug statt. Ebenso war die Kompanie beim Volkstrauertag und bei Festen anderer Vereine präsent.

Schatzmeisterin Petra Wiethe vermeldete ein Plus von rund 500 Euro in der Kasse.

Über die sportlichen Aktivitäten berichtete Reingard Mirbek. Sie erwähnte Mannschaften und Einzelschützen im Sportbetrieb, unter anderem mit Luftpistole, Luftgewehr Senioren mit Auflage, Groß- und Kleinkaliber.

Bei den Gaumeisterschaften 2025 waren 75 Einzelschützen und zehn Mannschaften am Start. Dabei wurden gute Platzierungen erzielt, und manche Schützen hatten sich bis hin zur deutschen Meisterschaft qualifiziert. Ebenso waren die Kraiburger bei den Rundenwettkämpfen sowie beim Bayern-Match vertreten. 33 Teilnehmer gab es bei der vereinsinternen Jahresmeisterschaft.

Von den Damen berichtete Reingard Mirbek, dass sieben Schützinnen beim Gaudamenschießen mitmachten und im vergangenen Jahr ein Ausflug zur Landesgartenschau nach Kirchheim stattgefunden hatte.

Zweiter Gauschützenmeister Reinhard Priller dankte den Kraiburgern für die Ausrichtung verschiedener Gau-Veranstaltungen und lobte die Aktivität im Vereinsleben. Dem schloss sich auch Bürgermeisterin Petra Jackl an und dankte dem Verein für sein Engagement. bac

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