Nachruf

von Redaktion

Engelsberg – Groß war die Trauer, als bekannt wurde, dass Georg Schwoshuber gestorben ist. Schwoshuber, genannt der „Hoida-Schos“, erblickte am 11. März 1948 in Haider das Licht der Welt. Zusammen mit zwei Schwestern wuchs er auf, besuchte die Schule in Engelsberg und anschließend die Berufsschule in Garching, in Mühldorf ging er zur Winterschule. Schon 1968, als er erst 20 Jahre alt war, starb sein Vater und er musste mit seiner Mutter und seinen Schwestern den Hof bewirtschaften.

Sein Glück fand er mit seiner Frau Elisabeth, geborene Voderhuber, die er 1977 heiratete. Aus der glücklichen Verbindung entsprangen die Kinder Elisabeth, Georg, Andreas und Thomas. Seine acht Enkelkinder erfreuten ihn sehr. Georg Schwoshuber war mit Leib und Seele Bauer, modernisierte seinen Hof stets und erbaute zusammen mit seiner Liesi ein schönes Wohnhaus, das die Familie 1998 bezog. 2016 erfolgte die Hofübergabe an Sohn Thomas.

Aber nicht nur sein Hof war ihm wichtig, sondern auch seine Heimatgemeinde Engelsberg. Er engagierte sich von 2002 bis 2014 im Gemeinderat und sein Herzblut hing am TuS Engelsberg. Früher selbst aktiver Fußballer und Trainer, war er von 1999 bis 2009 Vereinsvorsitzender. Er zeigte außergewöhnliche Tatkraft und unermüdliches Engagement und legte fast eigenhändig von 2000 bis 2002 den ersten Fußballplatz in Inhausen an. Auch seinen Enkelkindern schaute er gern beim Fußballspielen zu, war großer Bayern-Fan und fuhr immer mal wieder zu den Heimspielen des FC Bayern. Auch im Fernsehen schaute er stets interessante Fußballspiele an. Gerne informierte er sich in der Tageszeitung über das Geschehen, das war ihm sehr wichtig. Georg Schwoshuber war gesellig, stets gut gelaunt, er lachte gern und wusste, interessante Geschichten aus früheren Zeiten zu berichten. Im April entschloss er sich zu einer Knieoperation, dabei gab es viele Komplikationen, lange Krankenhausaufenthalte und leider auch ein langes Leiden.

Mit seiner Gesundheit ging es immer weiter bergab und so konnte er friedlich im Krankenhaus Altötting einschlafen. gg

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