Neumarkt-St. Veit – Peter Hobmaier heißt der Kandidat der UWG Neumarkt-St. Veit für den Bürgermeisterstuhl im Schloss Adlstein. Alle 52 Stimmen fielen auf den 58-Jährigen, der die Nachfolge von Erwin Baumgartner antreten möchte. Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Vitus-Stüberl, als die UWG ihren Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 8. März 2026 kürte. Der Landtagsabgeordnete Markus Saller führte nach der Vorstellungsrede des einzigen Kandidaten, Peter Hobmaier, die geheime Wahl durch.
Erfahren in der
Kommunalpolitik
Hobmaier hatte zuvor sich und seine Ideen für ein zukunftsorientiertes, modernes Neumarkt-St. Veit in einer leidenschaftlichen Rede vorgestellt. Viele Bürger, Freunde und Weggefährten hätten ihn in den vergangenen Monaten dazu ermutigt, seinen Hut in den Ring zu werfen, nachdem Erwin Baumgartner nach knapp 24 Jahren als Bürgermeister seinen Rückzug angekündigt hatte. „Du kennst die Leute, du weißt, was Neumarkt braucht!“, hätten ihm die Neumarkter immer wieder gesagt. Hobmaier gilt als erfahrener Kommunalpolitiker, der nicht nur seit fast 18 Jahren ein Stadtratsmandat besitzt, zusätzlich engagiert sich der 58-jährige Vater zweier erwachsener Söhne im Kreistag. Seine Maxime: Man könne viel erreichen, „wenn wir offen miteinander reden, zusammenhalten und unsere Heimat mit Herz und Verstand gestalten!“
Dass er Führungsqualitäten besitzt, beweist Hobmaier täglich bei seiner Tätigkeit als Standortleiter bei der Deutschen Post in Mühldorf. Dort führe er 100 Mitarbeiter und sei mit diesem Team für 30.000 Kunden verantwortlich. „Menschen zu führen, auf Qualität zu achten und wirtschaftlich zu denken – das möchte ich auch als Bürgermeister von Neumarkt-St. Veit!“
Der Stadtplatz sei umgestaltet worden, aktuell werde die Kläranlage ertüchtigt, demnächst stehe die Sanierung des Wasserwerks und des Wasserspeichers an. Investitionen, die mit hohen Kosten verbunden seien, gleichzeitig will Hobmaier dafür sorgen, dass die Stadt handlungsfähig bleibt.
Auf seiner Agenda steht die Erweiterung des Gewerbegebietes, nötigenfalls die Suche nach neuen Gewerbeflächen. „Nur wenn wir unsere wirtschaftliche Basis stärken, haben wir auch in Zukunft die Mittel, unsere Stadt lebenswert und attraktiv zu gestalten!“ Er stehe für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen, aber auch für den Mut, Neues anzupacken, erklärte Hobmaier. Er brach eine Lanze für die hart arbeitenden Landwirte, würdigte das Engagement der Vereine, dies gelte es auch weiterhin zu stärken und wertzuschätzen.
Respekt gegenüber den Senioren, Perspektive für die jungen Menschen: „Wer hier aufwächst, soll auch hier bleiben können!“ Dazu gehöre, dass man Familien das Bauen im Innen- und Außenbereich ermöglicht. Hobmaier versteht sich als Brückenbauer zwischen Rathaus und Bevölkerung, zwischen Stadt und Land, zwischen Tradition und Fortschritt. „Ich bin keiner, der nur redet. Ich bin jemand, der zuhört, anpackt und Lösungen sucht!“, warb er für sich als Bürgermeister.
20 aus der Stadt und den
Ortsteilen auf der Liste
Um seine Vorstellungen im Stadtrat durchzusetzen, setzt er auf ein schlagkräftiges Team. 20 Neumarkter aus dem Stadtkern und den Ortsteilen hatten bereits vorher ihren Willen zur Kandidatur des Stadtrates erklärt.
In alphabetischer Reihenfolge stellte sich jeder Bewerber vor, eine Mischung der Geschlechter, Berufe, Ortsteile und Interessen.